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Kajltrina, ein kleines Mädchen aus dem Kosovo ist nur 9 Jahre alt geworden. Sie starb im Sommer 2000 wenige Wochen, nach dem die Aktion Kleiner Prinz sie mit einem gecharterten Flugzeug von Hamburg nach Hause gebracht hatte, an den Folgen ihres Krebsleidens.
Kajltrina musste ein Jahr zuvor mit ihren Eltern und ihrem Bruder aus dem Kosovo fliehen. Die in Belgrad begonnene Chemotherapie war schon seit Monaten durch die Kriegswirren bedingt unterbrochen.
Das tumorkranke Mädchen fiel einem ZDF-Korrespondenten bei Dreharbeiten im Flüchtlingslager Cegrane in Mazedonien auf. Nach dem der Bericht im Fernsehen lief, entschloss sich die Aktion Kleiner Prinz spontan zu helfen und machte das Mädchen mit Hilfe der Bundeswehr auf dem weitläufigen Gelände des Lagers ausfindig.
Kajltrina und ihre Familie konnten nur wenige Tage später Mazedonien verlassen und nach Hamburg reisen. Das Universitätskrankenhaus Eppendorf hatte sich bereit erklärt, die chemotherapeutische Behandlung weiterzuführen. Die Aktion Kleiner Prinz stellte finanzielle Mittel für die Behandlung zur Verfügung.
Kajltrina hat ihr Leiden mit bewundernswerter Geduld ertragen. Die Schwere der Erkrankung machte es notwendig, dass ihr rechtes Bein und ihr Hüftgelenk amputiert werden mussten. Trotz intensiver Bemühungen der Ärzte, konnte das Leben der kleinen Kajltrina nicht gerettet werden. Es war ihr Wunsch, noch einmal ihre Großeltern im Kosovo zu sehen und zu Hause zu sterben.
Diesen Wunsch erfüllte ihr die Aktion Kleiner Prinz:
"Die Menschen haben diese Weisheit vergessen", sagte der Fuchs.
"Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast..."
Saint-Exupéry, "Der kleine Prinz"
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