Fundatia Generatia

Fundament der Generationen:
Aufbau einer qualifizierten Kinder- und Jugendpsychotherapie in Rumänien



Im kommunistischen Rumänien wurde, wie in vielen anderen totalitären Staaten auch, das Vorhandensein seelischer Erkrankungen geleugnet. Behandlungsmöglichkeiten waren nicht vorhanden, da Fachpersonal nicht ausgebildet werden durfte. Selbst die Beschäftigung mit psychologischen und psychotherapeutischen Themen wurde vom Ceausescu-Regime zensiert und sogar verboten. Fachliteratur in rumänischer Sprache ist kaum vorhanden.

1998 wurde die Bukarester Nichtregierungsorganisation Fundatia Generatia gegründet, die sich um seelisch erkrankte Kinder und Jugendliche kümmern will.

Um Veronica Sandor, einer engagierten, in Frankreich ausgebildeten Psychotherapeutin, hat sich in Bukarest eine Gruppe von motivierten jungen Psychologen versammelt, die jetzt Pionierarbeit bei dem Aufbau einer qualifizierten Kinder- und Jugendpsychotherapie leistet.

Die Gruppe behandelt zur Zeit mehr als 10 Kinder und Jugendliche in einem angemieteten Therapiezentrum.

Die wissenschaftliche Arbeit von Fundatia Generatia wird begleitet von anerkannten internationalen Experten.

Aus Deutschland fördert unter anderen Prof. Dr. Peter Riedesser, Direktor der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des Universitätskrankenhauses Eppendorf in Hamburg das Projekt.

Aus Israel konnte Frau Prof. Ilany Kogan, eine Psychoanalytikerin und klinische Psychologin von der Universität Tel Aviv gewonnen werden. Aufgrund ihrer rumänischen Herkunft hat sie einen besonderen Zugang zu dem Thema.

Finanziell gefördert wird der Verein Fundatia Generatia von der Aktion Kleiner Prinz seit 1999.

Bezahlt werden von dem Geld:

  • Gehälter der Mitarbeiter von Fundatia Generatia
  • Mietkosten für das Therapiezentrum
  • Übersetzungen und Anschaffung von Fachliteratur
  • Supervisionskosten internationaler Experten