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Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, sagte der Fuchs,
Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast...

Antoine de Saint-Exupéry, 'Der kleine Prinz'

Flüchtlingshilfe in Syrien

Mit Unterstützung der Aktion Kleiner Prinz konnten im Januar mehrere tausend Dosen Babynahrung in der Region Idlib an Familien aus Aleppo verteilt werden.

Nach der Bombardierung Aleppos Ende letzten Jahres sind zehntausende Menschen mit Bussen nach Idlib gebracht worden, einem Ort westlich von Aleppo. Die Region wird von Oppositionsgruppen kontrolliert.
Zurzeit könnte man Idlib als Freiluftgefängnis bezeichnen, wie Dr. Firas Khoury von der BARADA-Syrienhilfe nach Abschluss der Babymilchverteilung in einem Telefongespräch mit Dieter Grothues, Projektleiter der Aktion Kleiner Prinz, sagte.

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Im Westen liegt die türkische Grenze, die für syrische Flüchtlinge inzwischen unpassierbar ist. Die anderen Himmelsrichtungen sind von der syrischen Armee abgeriegelt.
Die türkische Grenze ist in ost-westlicher Richtung für Syrer dicht, gleichwohl lassen sich die Menschen aus Aleppo in der Region Idlib versorgen, da die Türken die Oppositionsgruppen unterstützen und deshalb Hilfsgüter von der Türkei aus ins Land lassen.

Beobachter rechnen damit, dass Idlib in Kürze ebenfalls von der syrischen Armee mit Unterstützung der Russen bombardiert wird. Die Assad-Truppen greifen gezielt die Infrastruktur an, um die Menschen zum Aufgeben zu zwingen.

Vor diesem Hintergrund sind Baby- und Kleinkindernahrung die am dringendsten benötigten Hilfsgüter. In vielen Städten Syriens ist Babymilch kaum noch verfügbar bzw. kaum noch erschwinglich. Dabei wird gerade Babymilch so dringend gebraucht, denn Mütter können durch das starke Trauma oder Mangelernährung ihre Kinder oftmals nicht natürlich stillen. Deswegen hat sich die Aktion Kleiner Prinz entschlossen, den Verein BARADA-Syrienhilfe bei der Finanzierung von Hilfslieferungen mit Baby- und Kindernahrung zu unterstützen.

Im März ist ein weiterer Hilfstransport mit Kindernahrung geplant. Die Hilfsgüter werden in Deutschland gekauft, mit einem Container zum türkischen Hafen Mersin verschifft und dort auf einen LKW verladen. Der Transport nach Idlib dauert dann noch etwa 2 bis 3 Stunden.

Für die Verteilung der Baby- und Kindernahrung sind syrische Hilfsorganisationen verantwortlich, mit denen die BARADA-Syrienhilfe seit Jahren zusammenarbeitet.
Von jeder Verteilungsaktion wird eine umfangreiche Dokumentation erstellt, die auch den Sponsoren zur Verfügung gestellt wird.

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Vorstand der Aktion Kleiner Prinz beschließt weitere Hilfen für syrische Flüchtlingskinder

Aktuelle Informationen über die Lage in Syrien bekam Projektleiter Dieter Grothues kürzlich von Dr. Firas Khuory von der Barada Syrienhilfe e.V.

Die türkisch-syrische Grenze ist nach Syrien hin offen. Hilfsgüter können nach Syrien gebracht werden, aber Flüchtlinge aus Syrien werden nicht in die Türkei gelassen. Die Versorgung vor allem der Kinder ist schwierig. Die Preise sind hoch, und die Flüchtlinge haben kein Geld für Kindernahrung.

Nach der ersten erfolgreich verlaufenen gemeinsamen Aktion, der Verteilung von Babymilch in syrischen Flüchtlingslagern, planen Barada und Aktion Kleiner Prinz weitere gemeinsame Hilfslieferungen. In seiner letzten Sitzung gab der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz grünes Licht für einen gemeinsamen Hilfstransport im März, mit dem Flüchtlingskinder mit Babybrei versorgt werden sollen.

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"Überkopf" ruft zu Spenden für Flüchtlinge auf

  • Publiziert in News

Die Künstler Dirk Groß und Dieter Nusbaum und ihr Agent Thomas Hoffmann von der Künstlergruppe Überkopf haben die öffentliche Installation Toleranz - Mut zur Menschlichkeit realisiert. Inhaltlich beschäftigt sich das Kunstprojekt mit einem parteipolitisch übergreifenden Thema: Der Flüchtlingssituation.
„Wir wollen als Künstlergruppe klar Farbe bekennen und haben uns daher überlegt, wie wir unseren Standpunkt einerseits künstlerisch umsetzen und gleichermaßen damit öffentlich Stellung beziehen können.
Was moralisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein und wir dürfen die Augen vor der täglich wiederkehrenden, humanitären Katastrophe nicht verschließen, sondern wollen etwas dagegen unternehmen.
201509berkopfcache 2461401936Dieses Kunstwerk ist ein Mahnmal für die Menschlichkeit und soll alle Betrachter an die Flüchtlingssituation erinnern.
Wir starten hiermit einen Spendenaufruf für die Schwächsten dieser Misere: Die Kinder", erklären die beiden Künstler und rufen zu Spenden für die Aktion Kleiner Prinz auf.

Anlässlich der Vernissage der Ausstellung "Überkopf - Kunst begegnen" im Foyer der Bezirksregierung Münster am 4. September besprachen sie mit unserer Vorsitzenden Maria Mussaeus ihre weiteren Pläne. Vom 7. September bis zum 5. Oktober wird eine Anschlussausstellung im Regierungsgebäude (Zentrum Nord), in der Albrecht-Thaer-Straße 9 in Münster gezeigt.
Weitere Infos finden Sie unter www.überkopf.eu.

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