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Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, sagte der Fuchs,
Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast...

Antoine de Saint-Exupéry, 'Der kleine Prinz'

News (186)

Aktion Kleiner Prinz unterstützt weitere Verteilung von Babymilch an syrische Flüchtlingsfamilien

„Um rasche Hilfe zu leisten, werden wir diesmal die Babymilchdosen vor Ort erwerben. Geplant ist der Kauf von ca. 7000 Dosen für einen Gesamtpreis von 20.000 €“, schreibt Dr. Firas Khoury von unserer Partnerorganisation Barada Syrienhilfe. Die Babymilch soll noch im Oktober in der Provinz Idlib und Aleppo verteilt werden.
Dr. Khourys Bericht entnehmen wir, dass die Lage in Idlib nach den schweren Bombardierungen und Luftangriffen der letzten Wochen dramatisch ist. Viele Krankenhäuser wurden getroffen und sind außer Betrieb. Über 1 Million Flüchtlinge gibt es allein in der Provinz Idlib, und internationale Hilfsorganisationen haben keinen direkten Zugang in diese Region. Die Eingeschlossenen haben keine weitere Fluchtmöglichkeit mehr, die Grenze zur Türkei ist für Flüchtlinge geschlossen. „Das verschärft die humanitäre Lage zusätzlich. Babymilch ist ein absolutes Mangelgut und wird dringend benötigt“, schreibt Dr. Khoury.

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270. Hilfstransport der Aktion Kleiner Prinz auf dem Weg nach Bosnien

Viele der Sachspenden, die auf dem Trödelmarkt nicht verkauft wurden, sind jetzt auf dem Weg nach Bosnien. Dort werden sie dringend erwartet. Unsere Partnerorganisation Bread of Life wird sie in ihrem Sozialkaufhaus gegen einen kleinen Betrag an Bedürftige ausgeben. Dafür lohnt sich der harte Arbeitseinsatz, da sind sich die ehrenemtlichen Helferinnen und Helfer einig.

„1.119 Kartons sind von unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Enge der Halle an der Beckumer Straße gepackt, zugeklebt, für den Zoll gewogen, beschriftet, auf Paletten gepackt, mit Folie ummantelt, umreift, zur Elmer-Halle geschafft, dort eingelagert und nun verladen worden“, so Schatzmeister Helmut Westekemper, der selbst sehr aktiv an der Logistik beteiligt war. Ein Vierzigtonner, bestehend aus Zugwagen und Anhänger, konnte bis unters Dach gefüllt werden. Unter den Hilfsgütern befinden sich 893 Kartons mit Kleidung, 47 mit Hausrat, 33 mit Elektroartikeln, 31 mit Schuhen und 22 mit Spielzeug.

         
Demnächst wird die Arbeit etwas einfacher, wenn nämlich die geräumigere neue Halle am Hartsteinwerk bezugsfertig ist. Dann entfallen die Transporte von der einen Halle, in der die Spenden entgegengenommen werden, zu der anderen, in der die Ware gelagert wird.

 

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Trödelmarkt 2017 erfolgreich abgeschlossen - 29.722 Euro für Kinder in Not

Auch am 3. Oktober, dem letzten Verkaufstag, strömten Scharen von Kunden ins Zentrum der Aktion Kleiner Prinz. Die Helferinnen und Helfer, erkennbar an ihren leuchtend gelben Schals, hatten alle Hände voll zu tun. Am Abend brauchte man nur Schatzmeister Helmut Westekemper anzuschauen. Schon an seinem Gesicht konnte man erkennen, dass er mit dem Ergebnis des diesjährigen Trödelmarktes zufrieden war. Später stellte sich heraus, dass der Erlös mit 29.722 Euro nur leicht unter dem des Vorjahres liegt.  Das ist ein wunderbares Ergebnis, denn diesmal wurde nur an vier Tagen verkauft. Fast 30.000 Euro für "unsere" Kinder - denn das Geld kommt natürlich auch diesmal unseren Kinderhilfsprojekten zugute. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Beteiligten, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und die Käufer. Sie alle haben zu diesem Erfolg beigetragen.

Hier einige Impressionen:

              

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Großer Trödelmarkt vom 30. September bis einschl. 3. Oktober

Alles ist vorbereitet, der Trödelmarkt kann beginnen. Verkauft wird vom 30. September bis einschl. 3. Oktober täglich von 10 - 17 Uhr in unserer Halle, Warendorf, Beckumer Str. 36, in mehreren Zelten sowie im Außengelände. Im Angebot sind Antikes, Spielzeug, Porzellan, Elektrogeräte, Haushaltsartikel, Kleinmöbel und vieles mehr. Der Reinerlös kommt den Kinderhilfsprojekten der Aktion Kleiner Prinz zugute. Wir hoffen, dass das Wetter den Verkauf im Außengelände zulässt und dass sich auch diesmal viele kauffreudige Menschen zu uns auf den Weg machen.

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Beteiligung der Aktion Kleiner Prinz am Warendorfer Kinderfest

Die Aktion Kleiner Prinz hat sich auch 2017 am Kinderfest anlässlich des Weltkindertages beteiligt. Der Stand, an dem die Kinder Armbändchen herstellen konnten, war den ganzen Tag von einer bunten Kinderschar umlagert. "Es hat uns allen viel Spaß gemacht, nicht nur den Kindern", sagte Marie-Luise Mönnigmann, die gemeinsam mit Elvira Satschepilo, Brigitte Rosenkranz-Stinner und Johanna Oortmann das Basteln organisierte.

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Berichte aus erster Hand über Situation in Namibia

Bei einem ihrer seltenen Besuche in Deutschland stattete Lore Bohm, unsere Projektpartnerin in Namibia, auch der Aktion Kleiner Prinz einen Besuch ab. Was sie über das Leben der ärmeren Bevölkerungsschichten zu berichten hatte, war schockierend. Die Slums rund um Swakopmund werden immeer größer. Diese Elendsviertel werden den Touristen natürlich nicht gezeigt. Aber Lore Bohm, die schon seit Jahren in Namibia lebt, weiß, wovon sie spricht. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 51 %. Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser und zu Toiletten. Es gibt Kindergartenkinder, die nur im Kindergarten mit Nahrung versorgt werden. Am Wochenende, wenn der Kindergarten geschlossen ist, können die Eltern ihnen nichts zu essen geben.

Umso wichtiger sind die privat geförderten Kindergärten. Momentan beteiligt sich die Aktion Kleiner Prinz finanziell an der Einrichtung eines lange geplanten Kindergartens für behinderte Kinder, Im Juli konnte endlich mit dem "1. Spatenstich" der Bau begonnen werden, und jetzt geht es zügig voran. Wenn der Kindergarten fertig ist, was hoffentlich noch in diesem Jahr der Fall sein wird, plant Lore Bohm schon die Einrichtung eines weiteren Kindergartens. Die Kinder sind ihr Leben, nach Deutschland zurückkehren will sie auf keinen Fall. "In meinem kleinen Mikokosmos kann ich etwas bewegen", sagt sie.

Hier einige Fotos, die uns Lore Bohm zur Verfügung gestellt hat. Wie man sieht, ist seit dem 1. Spatenstich viel passiert.

 

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Neues vom Waisenhaus Indien

Die Waisenkinder, die nach der Tsunami-Katastrophe 2004 im Waisenhaus „Good Shepherd Home“ („Haus des Guten Hirten“) eine neue Heimat gefunden hatten, sind erwachsen geworden. Die Unterstützung des Waisenhauses durch die Aktion Kleiner Prinz wird aber noch bis zum Jahr 2024 fortgesetzt. Diese Zusage haben wir Reverend Victor, dem Leiter des Waisenhauses, vor einigen Jahren gegeben, So konnte er für die Kinder, die dank der Hilfe aus Deutschland ihre Schul- und Berufsausbildung abgeschlossen hatten, neue Waisenkinder aufnehmen.

Wir können uns aber nicht auf weitere Jahrzehnte festlegen oder ein Projekt endlos weiterführen. Deshalb planen wir mit Reverend Victor, dem Leiter des Waisenhauses, einen schonenden, reibungslosen Ausstieg, der 2024 abgeschlossen sein wird. Bis dahin werden auch die neu aufgenommenen Kinder auf eigenen Füßen stehen.

Die von der Aktion Kleiner Prinz finanzierten Räumlichkeiten des Waisenhauses sollen dann als Klassenräume für die „NEST“-Schule genutzt werden. Diese Einrichtung befand sich bereits vor dem Tsunami 2004 auf dem Gelände in dem südlich von Chennai gelegenen Dorf Lalgudi.

Projektleiter Dieter Grothues erhält regelmäßig aus Indien detaillierte Berichte und hat somit einen genauen Überblick über die Zahl und das Alter der betreuten Kinder.

Diese Fotos fügte Reverend Victor seinem letzten Bericht bei. Durch den Besuch der "NEST"-Schule erhalten insbesondere bedürftige Kinder eine große Chance.

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Caritas Satu Mare dankbar für Hilfsgüter

„Ich möchte Ihnen mitteilen, dass der LKW in Satu Mare gut angekommen ist und auch ohne Probleme abgeladen wurde. Auf diesen Weg möchte ich mich wieder für diesen Transport und für Ihre Hilfe und Zeit, die Sie Investiert haben, aus ganzem Herzen bedanken“, schreibt Szilard Nagy von der Caritas Satu Mare, Rumänien. Die Hilfstransporte aus Warendorf sind für die Caritas sehr wichtig. Sie helfen ihr nicht nur bei der Versorgung bedürftiger Menschen, sondern sind auch eine wichtige Einnahmequelle für die Finanzierung ihrer sozialen Projekte. Im Schnitt bringen die ehrenamtlichen Helfer der Aktion Kleiner Prinz einen Hilfstransport pro Monat auf den Weg, die meisten davon nach Rumänien. Die Transporte gehen momentan noch von der „Zweigstelle“ der Aktion Kleiner Prinz an der Dr.-Rau-Allee ab, siehe Fotos vom letzten Transport am 24. August 2017.

Im Lager an der Dr.-Rau-Allee dürfen wir momentan einen Großteil der gespendeten Sachen zwischenlagern, und nur dank dieser Möglichkeit können wir die vielen Hilfstransporte durchführen. Die Halle an der Beckumer Str. 36 ist für diese Zwecke viel zu klein. Alle Helfer freuen sich auf die im Bau befindliche größere Halle am Hartsteinwerk 5, die wir voraussichtlich im Januar 2018 in Betrieb nehmen können.

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Elvira Pöhland berichtet über ihre erfolgreiche Arbeit in Uganda

„Die St. John Baptist-Schule hat insgesamt 21 Personen eingestellt, die hier ihr tägliches „Brot“ verdienen“, schreibt Elvira Pöhland, unsere Projektpartnerin in Uganda. Erfolgreich setzt sie sich in Nyabuteba im Distrikt Kamwenge für die Schulbildung von Kindern ein. Frau Pöhland bedankt sich herzlich bei den Spendern für ihre Hilfe und bittet gleichzeitig um weitere Unterstützung. Sie hat noch viele Pläne zur Ausweitung des Bildungsprogramms. Als besondere Herausforderung nennt sie die Gehälter der Lehrer und die ständig wachsenden Preise für Grundnahrungsmittel, Posho und Bohnen. Hier ein Auszug aus ihrem  ausführlichen Bericht als pdf-Datei zum Herunterladen.

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Babynahrung durch Barada in Syrien verteilt

"Mit etwas Verspätung hat unsere Hilfslieferung in diesem Monat nun endlich Syrien erreicht," schreibt Dr. Firas Khoury von unserer Partnerorganisation Barada. Da der türkische Zoll alles andere als hilfsbereit war, stand der Container mit Hilfsgütern knapp drei Wochen in Mersin. Dr. Khoury berichtet weiter, das das Problem mit einem Gesundheitszertifikat schließlich gelöst werden und der Container passieren konnte. Die Verteilung ist in der Region Idlib bereits angelaufen. "Insgesamt 20.000 Packungen Babybrei können unsere Helfer vor Ort verteilen. großartig! Vielen Dank nochmals für die Unterstützung," schreibt Herr Khoury.

Diesen Dank möchte die Aktion Kleiner Prinz an ihre Spenderinnen und Spender weitergeben. Die Hilfsaktionen werden so schnell wie eben möglich fortgesetzt.

Die Verteilung wird von Barada sorgfältig vorbereitet und genau protokolliert.

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Jahresbericht der Caritas Satu Mare

"Hiermit möchte ich mich bei Ihnen auch im Namen der von uns betreuten Kinder und ihrer Familien herzlich bedanken, denn Ihre großzügige Spende ermöglicht uns, weiterhin Hilfe und Unterstützung für diese Kinder anbieten zu können", schreibt Caritasdirektor Ladislau Lang. Regelmäßig erhalten wir von der Caritas ausführliche Jahresberichte. Hier der Jahresbericht 2016 als pdf-Datei zum Herunterladen.

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Säbelfechter Max Hartung holt Gold bei Europameisterschaft in Tiflis

Soeben erreicht uns die Nachricht, dass Säbelfechter Max Hartung bei der Fecht-Europameisterschaft in Tiflis Gold geholt hat. Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg! (Foto: Sportschau)

Max Hartung gehört dem Team der Säbel-Nationalmannschaft an, das 2015 die Schirmherrschaft für die Aktion Kleiner Prinz übernommen hat. Bei der Vorbereitung der Weltmeisterschaft in Leipzig hatte er die wunderbare Idee, Plakate entwerfen zu lassen, die jetzt zugunsten der Aktion Kleiner Prinz zum Stückpreis von 10 Euro von den Fechtern angeboten werden.

Weitere Informationen unter  https://www.facebook.com/saebel.nationalmannschaft/

 

 

 

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Hoffnungslauf 2017 bringt 2.439 Menschen in Bewegung

Bei strahlendem Frühsommerwetter machten sich am Samstag 10. Juni insgesamt 2.439 Menschen für Kinder in Not auf den Weg. Sie legten insgesamt 17.932 km zurück. Da die Sparkasse Münsterland jeden zurückgelegten Kilometer mit 1 Euro sponsert, "erliefen" die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 17.932 Euro für die Aktion Kleiner Prinz. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die die Aktion unterstützt haben, die Läuferinnen und Läufer, die Helferinnen und Helfer und nicht zuletzt den großzügigen Sponsor.

Alle Altersgruppen waren vertreten, und Familien, Freundschaftskreise und Vereine nutzten den Tag für eine gemeinsame Aktion. Interessierte finden hier die Auswertungstabelle.

               

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Neubau des Kindergartens für behinderte Kinder in Namibia konnte endlich begonnen werden

"Jetzt ist es endlich soweit - es geht los mit dem Neubau für CHAIN", schreibt Lore Bohm, unsere Projektpartnerin in Namibia.

Träger des Kindergartens ist die Organisation C.H.A.I.N. (Children with Handicaps Action in Namibia). Diese Organisation wurde vor Jahren von vier Müttern von Kindern mit Down-Syndrom gegründet, die ihre Kinder in einer speziellen Einrichtung besser fördern wollten. Inzwischen werden auch andere behinderte Kinder im CHAIN-Kindergarten aufgenommen und liebevoll betreut und gefördert. Das geschieht von staatlicher Seite leider nicht. Der Kindergarten muss dringend erweitert werden. Momentan stehen 25 Kinder auf der Warteliste. Der geplante Neubau verzögerte sich durch undurchsichtige Baubestimmungen und mangelnde Kooperation der Stadtverwaltung. Die Aktion Kleiner Prinz beteiligt sich finanziell an der Einrichtung des Kindergartens.

Hier einige Fotos vom "1. Spatenstich".

 

 

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Lehrerwohnungen in Uganda fertig gestellt

Das Ausbildungsprojekt in Uganda macht Fortschritte. Inzwischen sind auch die Wohnungen für die Lehrer fertig gestellt. "Die Lehrer sind sehr froh, auch weil die Räume größer als die alten sind und ihnen somit genug Platz bieten. Unser Natus macht wirklich gute Arbeit und das schöne ist, dass er mit einigen unserer Jungs arbeitet, die einen Kurs als Maurer hinter sich haben", schreibt unsere Projektpartnerin Elvira Pöhland.

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Maria Mussaeus berichtet über Projektreise in den Kongo

"Beim Anflug auf Kimbulu war eine zusätzliche Schleife nötig, da die Ziegen noch nicht von der Fahrbahn vertrieben worden waren", erzählt Maria Mussaeus. Die Projektreise in den Kongo begann mit einem 10 1/2-stündigem Flug bis Kinshasa und einem weiteren 1 3/4 stündigen Flug nach Kimbulu. Gemeinsam mit Marion und Dr. Timm Schubert hatte Maria Mussaeus unseren  Projektpartner, Dr. Berndt Otte, und den Handwerker Rudi Schmitz in den Westen des Kongos begleitet. Tief beeindruckt berichtet Maria Mussaeus weiter:

"Dann standen dort hunderte von Kindern, winkend, lachend und begrüßten uns, natürlich vor allem „ihren Dr. Otte“ mit Liedern, Poems und umwerfender Fröhlichkeit. Dieses Bild sollte sich alle Tage wiederholen: Kinder, die „Modele“ „Weiße“ rufen, die mitlaufen und ihre Freude herrlich zeigen.
Zu Fuß erreichten wir die Schule, die die Aktion Kleiner Prinz durch den Bau der "école primaire" und "école secondaire" (Grund- und weiterführende Schule) unterstützt hat, ebenso wie den Mehrzweckraum mit der Bücherei. Wieder versammelte sich eine heitere Schar von Kindern und Lehrern, und man trug Lieder, Gedichte und Sketche vor. Ein Rundgang in dem Schulensemble zeigte karge, saubere Gebäude, offen, Bankreihen, Fenster aus versetzten Steinen, keine Türen. „Unsere" Gebäude waren sogar blau gestrichen. All das war dem Standard des Landes entsprechend, und die sich vorstellenden Lehrer waren stolz darauf.  

                                   

Beim Rundgang hatten wir ein Gebäude falsch eingeschätzt. Wir dachten es sei ein Stall. Auf Nachfrage erfuhren wir, es war die "école maternelle", der Kindergarten für 57 Kinder. Gestampfter Boden, nichts, kein Stuhl, kein Tisch, schon gar kein Spielzeug oder Bilder. Uns blieb ein bisschen die Luft weg. Als wir am nächsten Tag während des laufenden Betriebs dorthin kamen, sahen wir, dass die Kinder dicht gedrängt auf mitgebrachten kleinen Plastikstühlen saßen. Kein Tisch zum Malen oder Basteln. Gleichzeitig ging uns allen die Frage durch den Kopf: Sollte die Aktion Kleiner Prinz hier helfen?"  Der Gedanke "hier sollten wir helfen" kam den Reisenden in den kommenden Tagen noch häufig. Im 240 km entfernten Bandundu, das die Reisegruppe mühsam über holprige Wege erreichte, entstehen Werkstätten. Die Tischlerwerkstatt ist bereits fertig.

Als nächstes soll eine Näherei folgen, dann eine Autowerkstatt, eine Radwerkstatt, eine Bäckerei und eine Töpferei. All diese Projekte sind sehr sinnvoll. "Da viele Jugendliche nach der Schule keine Arbeit haben, ist diese praktische Ausbildung hervorragend. Die Fähigkeiten werden ihren Lebensunterhalt sichern und das Land voranbringen", schreibt Maria Mussaeus.

Den ausführlichen Bericht von Maria Mussaeus finden Sie hier als pdf-Datei zum Herunterladen.



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Kontinuität im Vorstand der Aktion Kleiner Prinz: Der alte Vorstand ist gleichzeitig der neue

Gut besucht war die gestrige Mitgliederversammlung der Aktion Kleiner Prinz. Vorsitzende Maria Mussaeus berichtete über zahlreiche Aktivitäten im Jahre 2016, Schatzmeister Helmut Westekemper von der soliden finanziellen Situation des Vereins.

Den Jahresbericht der Vorsitzenden finden Sie hier als pdf-Datei zum Herunterladen.

Zur Wahl standen drei Vorstandsmitglieder: 1. Vorsitzende/r, Projektleiter/in und Schriftführer/in. Maria Mussaeus, Ursula Vögeler und Dieter Grothues wollten ihre Arbeit gern fortsetzen und kandidierten erneut. Sie wurden von der Versammlung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Nach dem offiziellen Teil wurde den Vereinsmitgliedern ein Film gezeigt, der zeigte, wie positiv sich die Hilfen der Aktion Kleiner Prinz nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal ausgewirkt haben. Außerdem berichteten Maria Mussaeus sowie Marion und Dr. Timm Schubert über ihren soeben abgeschlossenen Besuch im Kongo. Sie hatten dort gemeinsam mit Projektpartner Dr. Otte die von der Aktion Kleiner Prinz geförderten Projekte besucht. Die Reisenden zeigten sich tief beeindruckt von der Armut, aber auch von der Wirksamkeit der geleisteten Hilfen, die auf jeden Fall fortgesetzt werden sollen.

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