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Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, sagte der Fuchs,
Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast...

Antoine de Saint-Exupéry, 'Der kleine Prinz'

News (186)

Aktion Kleiner Prinz finanziert Kindergarten in Nusaybin / Türkei

Wie bei ihrem Besuch Anfang Januar in Warendorf besprochen, hat Frau Dr. Ferman dem Vorstand der Aktion Kleiner Prinz ein unterstützenswertes Projekt vorgestellt. In Nusaybin, in der Türkei im Grenzgebiet zu Syrien in Kurdengebiet gelegen, soll in einem bereits bestehenden Gebäude ein Kindergarten für 50 teils schwer traumatisierte Kinder eingerichtet werden. Der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz hat jetzt beschlossen, das Vorhaben finanziell zu unterstützen.
In ihrem Projektantrag begründet Frau Ferman, warum sie gerade dieses Projekt für so wichtig hält:
"In den letzten Monsten hat sıch dıe Sıcherheıtslage ım gesamten Südosten der Türkeı gravıerend verschlechtert. Dıe zahlreıchen Ausgangssperren, auch ın dreı Stadtteılen Nusaybıns, haben zu Massenflucht und Not geführt. Aber, vıele Menschen aus Nusaybın flıehen nıcht weg, sıe bleıben ın Nusaybın, ın anderen Stadtteılen und warten darauf, dass dıe Ausgangssperren endgültıg aufgehoben werden. Vıele Menschen sınd durch Staatsgewalt umgebracht worden, teılweıse vor den Augen der Famılıe und Nachbarn. Vıele Leıchen wurden kollektıv geborgen. Schüsse oder gar Bomben, haben beı der betroffenen Bevölkerung physıch und psychısch Spuren hınterlassen. Besonders Kınder sınd erschreckt und traumatısıert. So sınd sıe Beobachter der Repressıalıen und der brutalen Gewalt.
Wır möchten betroffenen Kındern eın Stück Normaılıtaet zurückgeben und uns so weıt es geht um sıe kümmern. Denn, Kınder sınd unsere Zukunft. Sollten wır es nıcht schaffen, sıe lıebevoll zu betreuen, wırd dıes Folgewırkungen für ıhr persönlıches und für unser gesellschaftlıches Leben haben."

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Aktion Kleiner Prinz stellt Mittel für Hilfstransport nach Nepal zur Verfügung

Von Frau Kunze, Vorsitzende der Kinderhilfe Nepal e.V., erfuhren wir, dass es zurzeit aufgrund des Winters und der Auswirkungen der indischen Blockade große Not bei den Menschen in den Bergen gibt und Hilfe dringend erforderlich ist, die jedoch nur mit kostspieligen Hubschraubertransporten zu den Menschen gebracht werden kann.
Frau Kunze fragte an, ob sich die Aktion Kleiner Prinz an einem Hilfstransport beteiligt. In einer Sitzung am 26. Januar beschloss der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz, dieses sinnvolle Vorhaben zu unterstützen und 20.000 Euro für einen Hilfstransport nach Nepal zur Verfügung zu stellen.

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Christa Diebig berichtet über ihre Arbeit in der Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland

"Ich danke Ihnen auch im Namen meiner Kolleginnen für Ihre finanzielle Unterstützung im vergangenen Jahr, die uns in unserer Arbeit sehr geholfen hat. Und seien Sie sicher, dass wir auch in diesem Jahr weiterhin den Flüchtlingen Deutschunterricht anbieten werden", schreibt Christa Diebig. Die Aktion Kleiner Prinz finanziert einen großen Teil der Unterrichtsmaterialien für ihre engagierte Arbeit in der Erstaufnahmeeinrichtung Friedland. Wie Frau Diebig berichtet, hat sich die Zahl der Flüchtlinge dort inzwischen von 3.500 auf 1.000 reduziert, weil weitere Erstaufnahmeeinrichtungen geschaffen wurden.

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Weitere Hilfen für Kinder in Flüchtlingslagern in der Türkei vereinbart

Anschaulich berichtete Frau Dr. Leyla Ferman, Projektpartnerin der Aktion Kleiner Prinz in der Türkei, über die Situation der Flüchtlinge in der Region Mardin im Grenzgebiet zu Syrien.
Anschaulich berichtete Frau Dr. Leyla Ferman, Projektpartnerin der Aktion Kleiner Prinz in der Türkei, über die Situation der Flüchtlinge in der Region Mardin im Grenzgebiet zu Syrien. Anlässlich eines Besuches in Deutschland war sie auch nach Warendorf gekommen, um über die erzielten Fortschritte und ihre weiteren Pläne zu berichten.

Leyla Ferman berichtetViele Jesiden, die meisten aus dem Sengal Gebirge, wollen in der Nähe ihrer Heimat bleiben, sich nicht auf den Weg nach Europa machen. Sie möchten in ihre Heimat zurückkehren, sobald es möglich ist. Aber viele lehnen es ab, in den staatlichen Flüchtlingslagern zu leben, wo ihre Freiheit rigoros beschnitten wird. In den kommunalen Einrichtungen dagegen ist das Geld knapp. Die ausländischen Finanzhilfen kommen dort nicht an.
Schnell war man sich einig, dass die Aktion Kleiner Prinz nach den drei bereits beschlossenen Projekten ein weiteres zur Betreuung der teils schwer traumatisierten Kinder in der Grenzregion Mardin finanzieren wird. Ziel dieses Projektes ist es, dafür zu sorgen, dass die Flüchtlingskinder dort ein weitgehend normales Leben führen können. Wenn Sie dazu beitragen möchten, dieses Ziel zu erreichen, spenden Sie bitte unter dem Stichwort "Flüchtlingshilfe Nahost".

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Mehr als 600 Kinder werden im Warendorfer TAW zu Rittern und Ritterinnen

Beigeisterndes Mitmachtheater erlebten die kleinen Besucher der beiden Gastvorstellungen des Münsteraner Theaters Don Kid'schote, Mit lebhaften Zurufen trugen sie dazu bei, dass sich der kleine, ängstliche Nachfahre des berühmten Don Quijote de la Mancha in einen mutigen Ritter verwandeln konnte. Mit dabei ein uraltes Fahrrad, "Don Pferd", der Knappe Sancho, der eigentlich ein Luftballon mit Gesicht war, und eine Stehlampe als Drache.
Nach der Vorstellung wussten die Kinder, was das Wichtigste ist,: ein guter Freund, Liebe und ganz viel Mut. Und da auch sie bewiesen hatten, dass sie all diese Eigenschaften besaßen, wurden sie feierlich zu Rittern und Ritterinen erklärt.

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Besonders toll fanden es die Kinder, dass sie nach der Vorstellung vom Ritter höchstpersönlich verabschiedet wurden.
Christoph Bäumer ist in Warendorf längst kein Unbekannter mehr. Seit 2004 tritt er mindestens einmal im Jahr im Theater am Wall auf. Von der Aktion Kleiner Prinz nimmt er keine Gage. Der Reinerlös kommt "unseren" Kindern zugute. 

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Dr. Otte berichtet über Erfolge seiner Arbeit und weitere geplante Hilfen im Kongo

Nach einem 14-tägigen Aufenthalt im Kongo stattete unser Projektpartner Dr. Berndt Otte der Aktion Kleiner Prinz einen kurzen Besuch ab. Er brachte gute Nachrichten. Mit finanzieller Unterstützung der Aktion Kleiner Prinz wurde in Kalungu, ca. 50 km von Goma entfernt, eine Geburtshilfestation gebaut, die hygienischen Standards entspricht. Das Gebäude ist jetzt fertig gestellt, der Bericht des zuständigen Architekten liegt vor. Die bisher häufigen Komplikationen und Todesfälle bei Geburten dürften damit der Vergangenheit angehören.

Besuch von Dr. OtteAber Dr. Otte hatte nach seiner Reise nicht nur Berichte, sondern auch neue Projektanträge im Gepäck. So bat er die Aktion Kleiner Prinz um die Finanzierung eines Kindergartens in einfacher Bauweise und den Kauf neuer Batterien für die von der Aktion Kleiner Prinz finanzierte Solaranlage auf dem Bethesda-Hospital in Goma. Ein weiteres, größeres Projekt ist der Neubau einer Tischlerwerkstatt in Bandundu, in der Jugendliche ausgebildet werden. Für die bereits zur Verfügung gestellten neuen Maschinen, die den veralteten Maschinenpark ersetzen, bedankten sich die Bewohner Bandundus mit bewegenden Worten: "Danke, Dr. Otte. Sie helfen uns, den Exodus der Jugend zu verhindern". Wie überall, sind auch im Kongo neben Krankenhäusern Schul- und Ausbildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche die wirksamste Hilfe und die einzige Möglichkeit, die Flucht oder Auswanderung der jungen Menschen zu verhindern.

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Waisenhaus Indien: Projektpartner zieht positive Zwischenbilanz

Einen Besuch in Warendorf nutzte Reverend Victor, Projektpartner der Aktion Kleiner Prinz in Lalgudi / Indien, um über seine erfolgreiche Arbeit zu berichten und gleichzeitig um weitere Unterstützung für das von ihm errichtete und von der Aktion Kleiner Prinz finanzierte Waisenhaus zu bitten.

201510nest6schliessenReverend Victor im Gespräch mit Vorstandsmitgliedern der Aktion Kleiner Prinz

Das Waisenhaus wurde 2005 in einer Bauzeit von nur 10 Monaten für Kinder gebaut, die durch den Tsunami im Dezember 2004 zu Waisen geworden waren. Da die Projekte der Aktion Kleiner Prinz grundsätzlich so angelegt sind, dass eine langfristige Hilfe zur Selbsthilfe gewährleistet ist, wird das Waisenhaus seitdem mit jährlich 15.000 Euro unterstützt. Die Kinder bleiben bis zum Abschluss ihrer Ausbildung im Waisenhaus. Inzwischen konnten rund 100 Kinder erfolgreich ins Leben entlassen werden. Die frei werdenden Plätze wurden mit neuen Kindern, inzwischen ausschließlich Mädchen, besetzt. Mädchen sind in Indien traditionell benachteiligt. Deshalb beschäftigt Reverend Victor auch in der angegliederten Schule ausschließlich weibliche Lehrkräfte. Die Schule, in der bedürftige Kinder, ein Viertel der SchülerInnen, kostenlos unterrichtet werden, wird natürlich auch von Jungen besucht, siehe Foto.

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Trödelmarkt 2015 wieder ein toller Erfolg

Die Sonne strahlte mit dem Schatzmeister um die Wette beim großen Kassensturz. Nach dem letzten Trödeltag stand fest, was niemand zu hoffen gewagt hatte: Das gute Vorjahresergebnis wurde noch einmal übertroffen. Fast 40.000 Euro haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den acht Trödeltagen für Kinder in Not erwirtschaftet. Ihnen, den Spendern und Käufern ein herzliches Dankeschön!

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Es gibt noch immer Schnäppchen

Die ersten "Trödeltage" waren ein voller Erfolg. Natürlich war der Andrang am ersten Verkaufswochenende besonders groß. Zahlreiche Besucher schoben sich durch die Halle und die angrenzenden Zelte. Dank des guten Wetters konnte auch im Außenbereich verkauft werden. Und zwischen den Käufen erholten sich Kunden wie Helfer bei Kaffee und leckeren Waffeln.

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Seit Montag kommen die Genießer auf ihre Kosten. Der Antiquitätenstand ist immer umlagert. In der Kleiderabteilung kann jetzt in Ruhe anprobiert werden, am Bücherstand ist gemütliches Stöbern möglich. Da regelmäßig Ware nachgelegt wird, gibt es weiterhin "Schnäppchen". Der Trödelmaarkt endet am 3. Oktober (Feiertag) um 17 Uhr.

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Es hat wieder mal geklappt - der Trödelmarkt kann beginnen

Erleichtertes Aufatmen bei den Organisatoren. Was zunächst unmöglich schien, hat wieder mal geklappt. Alles ist vorbereitet. Ab Samstag 26. September, 10 Uhr können die Kunden kommen. In der Halle an der Beckumer Str. 36, in fünf Zelten und im Außenbereich finden sie eine Woche lang, bis einschließlich 3. Oktober, täglich von 10 bis 17 Uhr ein reichhaltiges Angebot.

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"Überkopf" ruft zu Spenden für Flüchtlinge auf

Die Künstler Dirk Groß und Dieter Nusbaum und ihr Agent Thomas Hoffmann von der Künstlergruppe Überkopf haben die öffentliche Installation Toleranz - Mut zur Menschlichkeit realisiert. Inhaltlich beschäftigt sich das Kunstprojekt mit einem parteipolitisch übergreifenden Thema: Der Flüchtlingssituation.
„Wir wollen als Künstlergruppe klar Farbe bekennen und haben uns daher überlegt, wie wir unseren Standpunkt einerseits künstlerisch umsetzen und gleichermaßen damit öffentlich Stellung beziehen können.
Was moralisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein und wir dürfen die Augen vor der täglich wiederkehrenden, humanitären Katastrophe nicht verschließen, sondern wollen etwas dagegen unternehmen.
201509berkopfcache 2461401936Dieses Kunstwerk ist ein Mahnmal für die Menschlichkeit und soll alle Betrachter an die Flüchtlingssituation erinnern.
Wir starten hiermit einen Spendenaufruf für die Schwächsten dieser Misere: Die Kinder", erklären die beiden Künstler und rufen zu Spenden für die Aktion Kleiner Prinz auf.

Anlässlich der Vernissage der Ausstellung "Überkopf - Kunst begegnen" im Foyer der Bezirksregierung Münster am 4. September besprachen sie mit unserer Vorsitzenden Maria Mussaeus ihre weiteren Pläne. Vom 7. September bis zum 5. Oktober wird eine Anschlussausstellung im Regierungsgebäude (Zentrum Nord), in der Albrecht-Thaer-Straße 9 in Münster gezeigt.
Weitere Infos finden Sie unter www.überkopf.eu.

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Hilfe für Opfer der Schneekatatstrophe in Afghanistan

Die Schneekatastrophe in Afghanistan Ende Februar hat das Gebiet hart getroffen, das seit Jahren von der Aktion Kleiner Prinz finanziell unterstützt wird. Unsere Projektpartnerin Brigitte Weiler möchte den Menschen dort helfen. Viele der Betroffenen kennt sie persönlich.
Auf seiner gestrigen Sitzung beschloss der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz, Frau Weilers Antrag zu entsprechen, und 20.000 Euro für die Opfer der Schneekatastrophe zur Verfügung zu stellen.

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Projektpartnerin mit guten Nachrichten von Philippinen zurück

Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt auf den Philippinen konnte Teresita Koopmann viel Gutes über die dort gemachten Fortschritte berichten. Nach dem verheerenden Taifun Ende 2013 hatte sie sich wochenlang in ihrem Heimatland, den Philippinen, aufgehalten und mit finanzieller Unterstützung der Aktion Kleiner Prinz Ersthilfe geleistet. Um weitere Hilfen möglich zu machen, knüpfte sie einen Kontakt zu den Steyler Missionaren, die in mehreren Projekten einfachen Wohnraum für obdachlose Familien schaffen. Die Aktion Kleiner Prinz stellte zunächst die Mittel für 63 dieser einfachen Wohneinheiten zur Verfügung. Diese sind jetzt fertig gestellt.

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Aktion Kleiner Prinz finanziert in Pakistan Schulungen zur Traumabewältigung

Nach dem verheerenden Attentat auf die New Army School in Peshawar sind die Sicherheitsvorkehrungen auch für die von der Aktion Kleiner Prinz unterstützte deutsch-pakistanische Modellschule massiv verstärkt worden. Durch Stacheldrahtrollen auf der nochmals erhöhten Mauer, Metalldetektoren im Eingangsbereich, Maschinengewehre an strategischen Stellen und Kamera-Überwachung gleicht die Schule einem Hochsicherheitstrakt. Die Lehrer sind mit scharfen Pistolen bewaffnet.
All diese Maßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler schützen. Doch ein Gefühl der Unsicherheit bleibt. Wie unser Projektpartner Benjamin Schaeffer es beschreibt, gehen die Kinder "mit einer Mischung aus Angst und Entschlossenheit.wieder in die Schule, um ihre Zukunftschancen zu verbessern." Die psychischen Auswirkungen einer solchen Situation sind verheerend.
Benjamin Schaeffer hat die Aktion Kleiner Prinz um finanzielle Unterstützung für die Ausbildung von Multiplikatoren für eine Traumatherapie gebeten. TRE - Tension & Trauma Releasing Exercises ist eine einfach zu erlernende Übungsreihe, die es Körper und Psyche ermöglicht, zu einem natürlichen Gleichgewicht zurückzukehren. Sie wurde von dem amerikanischen Sozialarbeiter und Psychotherapeuten David Berceli aus den Erfahrungen seiner Arbeit in Krisengebieten entwickelt. In der Arbeit mit Soldaten der US Army und nach dem Breivik Anschlag in Norwegen hat sie sich bewährt.
Die Teilnehmer der Schulung in Pakistan sollen an im Land verstreuten Standorten tätig werden. Der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz hat einstimmig beschlossen, diese Schulung finanziell zu unterstützen.

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Projektpartner Thomas Diehl berichtet über Fortschritte beim Bau der Waisenhäuser in Haiti

Thomas Diehl ist zurück von seiner jährlichen Inspektionsreise nach Haiti. Er äußerte sich zufrieden mit den gemachten Fortschritten.
Das Wichtigste zuerst: „Den Kindern geht es gut“, schreibt er.“Ihre Lebensbedingungen sind dank der Häuser und des neuen Grundstücks wesentlich besser als vorher“.
Wie Thomas Diehl berichtet, sind nunmehr beide Häuser fast fertig: das Parterre komplett, einschließlich Innen- und Außenputz, die 1. Etage zu einem großen Teil. Hier sind jeweils noch Restarbeiten wie Verfliesen und Außenputz zu erledigen.

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Aktion Kleiner Prinz fördert weitere Hilfen für Nahost-Flüchtlinge

Unsere Projektpartnerin in der Türkei informiiert uns regelmäßig über die geplanten Hilfen für Kinder in den Flüchtlingslagern. Jetzt erfuhren wir, dass zwei Kindergärten für Flüchtlingskinder vorbereitet werden:

einer in Girêmîra. Dort halten sich insgesamt 250 jesidische Flüchtlinge aus Shingal auf, darunter 25 Kinder im Alter von wenigen Monaten bis zu 5 Jahren,

ein zweiter, mehrsprachiger Kindergarten in Mardin. Das Sprachangebot soll Türkisch, Kurdisch, Arabisch und eventuell Assyrisch umfassen.

Ebenfalls wird der Deutschunterricht für Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung Friedland fortgesetzt. Dieses Angebot ist für Menschen, die ohne Sprachkenntnisse zu uns kommen, sehr wichtig. Die Aktion Kleiner Prinz finanziert die bebilderten Lehrbücher, die die Flüchtlinge in den nächsten Aufenthaltsort mitnehmen und zum Erlernen der deutschen Sprache weiterverwenden können. Die Realschullehrerin Christa Diebig hat dieses Unterrichtsangebot für Flüchtlinge initiiert. In einem beeindruckenden, engagierten Vortrag vor Schülern und Lehrern ruft sie zu weiteren Hilfen auf und motiviert dazu, eine Willkommenskultur für Flüchtlinge zu schaffen.

Frau Diebig hat uns den Text ihres Vortrags zur Verfügung gestellt. Sie finden ihn hier:

"Friedland ist eine von drei niedersächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen. Hierher kommen die Menschen, so wie sie aus Flugzeugen, Schiffen, Zügen, Lastwagen gestiegen sind. Sie kommen überwiegend aus Syrien, Libanon, dem Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan und Eritrea (in Afrika). Hier stellen sie ihren Asylantrag oder werden gleich als Kriegsflüchtlinge anerkannt. Sie bleiben etwa zwei bis drei Wochen, bis sie in einer anderen niedersächsischen Gemeinde einen Wohnsitz für längere Zeit erhalten. Dort warten sie dann auf ihre Anerkennung und hoffen, nicht in die Heimat zurück oder in ein anderes europäisches Land geschickt zu werden. Das kann über ein halbes Jahr dauern. In dieser Zeit dürfen sie nicht arbeiten oder zur Schule gehen. Sie können nur warten.

Sie können kein Wort Deutsch und etliche kein Englisch. Bis sie an ihrem endgültigen Wohnsitz sind, wo ihnen vielleicht ein Sprachkurs angeboten wird, können sie sich überhaupt nicht oder nur mit wenigen Englischkenntnissen verständigen.

Hier setzt nun meine Arbeit an.

Wie sollen sie sich nach all dem Schrecklichen, was sie erlebt haben, einigermaßen wohl fühlen, wenn sie noch nicht einmal „Guten Tag“ sagen können? Sie können nicht nach dem Weg fragen, nicht sagen, ob sie krank sind, was sie brauchen, ob sie in Not sind. Viele kennen nicht einmal unser lateinisches Alphabet. Wenigstens ein paar deutsche Wörter sprechen zu können ist so ungemein wichtig für ihr niedergedrücktes Selbstwertgefühl.

Dreimal wöchentlich gebe ich in den Räumen der Caritas Deutschunterricht, zuerst allein, seit einigen Wochen mit einem Studenten und zwei Kolleginnen. Die Unterrichtsmaterialien habe ich selbst zusammengestellt, da die Schüler nur so wenige Male bei uns sind. Und wir wollen ihnen so viele Grundlagen wie möglich vermitteln, damit sie selbst auch ein bisschen weiter lernen können.

Zuerst bat ich im Bekanntenkreis um Papier und Stifte, inzwischen unterstützt uns der Verein „Aktion Kleiner Prinz“ aus Nordrhein-Westfalen, der z. B. 100 Bildwörterbücher gespendet hat.

Neulich saß ein junger Mann aus Syrien vor mir, ein Student aus Damaskus, traurig und schrecklich dünn, der vor oder aus der syrischen Armee geflüchtet war. Er war fünf Monate unterwegs gewesen, davon die meiste Zeit zu Fuß. Nehmen Sie sich mal einen Atlas und suchen Sie den Landweg von Damaskus an die deutsche Grenze. Was hat er in Syrien, was hat er auf seiner Flucht erlebt, wen hat er zurücklassen müssen? Und kaum ist er in Friedland, will er Deutsch lernen!

Gestern kamen zwei junge Männer aus Eritrea zu uns, die für viel Geld mit den überfüllten, rostigen Schiffen übers Mittelmeer fahren mussten und bei der Abfahrt nicht wussten, ob das Schiff nicht unterwegs untergeht.

Es ist so überwältigend, mit welcher Mühe und mit welchem Eifer alle Schüler versuchen, so schnell wie möglich unsere Sprache zu lernen. Wie sie versuchen, Wörter überhaupt erst zu artikulieren („ich weiß nicht“, „ich verstehe nicht“ ist z. B. so schwer), wie sie sich die Aussprache merken, zu lesen versuchen und die Struktur der Sprache zu verstehen (warum gibt es drei verschiedene Artikel?) Die Schriften vieler Lernender sind völlig anders als unsere lateinische Schrift. Ebenso das Alphabet mit der Anzahl der Laute und Buchstaben. Selbst die Richtung der Schrift ist eine andere. (arabisch von rechts nach links) Auch das müssen und wollen sie lernen. Manche zeigen beim nächsten Mal eng beschriebene Blätter mit dem Gelernten. Da steht dann 5mal „Ich lerne Deutsch“, möglichst klein, um kein Papier zu verschwenden. Viele haben Smartphones, einerseits die einzige Möglichkeit, mit ihrer Familie in Kontakt zu bleiben, aber sie haben dort auch die passenden Sprachlernprogramme und zeigen uns dann, was sie dort gefunden haben oder stellen uns Fragen.

Und sie helfen sich ganz viel untereinander. In ihrem Land weigerten sie sich, die Sprache des anderen zu sprechen (arabisch - kurdisch), und beim Lernen helfen sie sich nun gegenseitig.

An dieser Stelle geht der Blick in die Zukunft:

Lernen Sie die Menschen kennen, indem Sie sich darüber informieren, warum sie ihre Heimat verlassen haben und was sie dort gerade in den Kriegsgebieten erlebt haben. Sie müssen das wissen. Nicht nur, um die Menschen ein bisschen zu verstehen, sondern auch um denjenigen Argumente entgegen zu setzen, die diese Menschen nicht bei uns haben wollen.

Verfolgen Sie die politischen Diskussionen zu diesem Thema.

Überlegen Sie sich in Ihren Projekten, wie Sie eine Willkommenskultur gestalten können. Das können persönliche Patenschaften oder Patenschaften übers Netz sein. Dabei muss man allerdings sehr vorsichtig sein, denn oft werden die Geflüchteten gesucht.

Sie können durch Spendenläufe Geld sammeln für Bildwörterbücher oder in den Klassen Schreibmaterial sammeln.

Schauen Sie in Ihrem Wohnort, welche Flüchtlingsinitiativen es gibt, und finden Sie Wege, wo Sie helfen können. Zum Beispiel könnten sie in die Sportvereine eingeladen werden. Oder man könnte ihnen Fahrräder organisieren.

Aber machen Sie sich auch klar, dass unser Land und unsere Gesellschaft sich ändern wird. Sie können das mitgestalten.

Vor genau 70 Jahren sind meine Eltern aus Ostpreußen, heute Polen, geflüchtet. Meine Schwestern und ich wuchsen auf mit dem uns immer wieder nachdrücklich gesagten Satz: Man kann alles verlieren, aber Eure Bildung kann Euch niemand nehmen, und damit kann man neu aufbauen.“

Das gilt ebenso für die Flüchtlinge heute, die alles zurücklassen mussten und nun so bemüht sind, Deutsch zu lernen, um wieder auf eigenen Füßen stehen zu können."

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Weiterer mutiger Einsatz von Brigitte Weiler in Afghanistan

Trotz der schwierigen Sicherheitslage in Afghanistan hat unsere Projektpartnerin Brigitte Weiler sich nicht davon abhalten lassen, auch im Winter 2014 ihre Hilfsaktionen im Land am Hindukusch fortzusetzen. Hier Auszüge aus ihrem Bericht :
"Bei unserem Einsatz vom 20. Oktober - 15. Dezember 2014 in Afghanistan und Pakistan konnten wir wieder vielen Menschen effektiv helfen.
15 01afghanistan000023 kIn Geozar und Ishkhashan bei Faisabad haben wir Opfer des Erdrutsches, des Bergrutsches und der Flut unterstützt. In einem entlegenen Gebirgstal, in Choschkak bei Shaba, in Chorn-Ghozu und in Prangt versorgten wir insgesamt 1.700 Kinder mit Winterkleidung und Schreibwaren, wir verteilten 13 Nähmaschinen und 750 Meter Stoff. Bei Faisabad erfolgte unsere Hilfe in Zusammenarbeit mit Shelter Now International."
Frau Weiler berichtet über die erfolgreiche Anlage eines Safran-Versuchsfeldes und medizinische Hilfe wie Augen-Operationen und Behandlungen. Dank der Unterstützung der Aktion Kleiner Prinz konnte Frau Weiler die Kosten übernehmen. Außerdem wurden mehrere Familien mit Lebensmitteln und Heizmaterial sowie Schlafmatten und Steppdecken unterstützt. Eine Witwe mit fünf Kindern bekam eine Ziege, die die Familie jetzt mit Milch versorgt.

Über die augenblickliche Situation in Afghanistan schreibt Frau Weiler:
"Dieses Jahr war in Afghanistan die Hölle los, die Sicherheitslage war so schlecht wie noch nie zuvor; gegen Jahresende waren es zwei bis drei Explosionen pro Tag, Selbstmordattentäter und Improvisierte Sprengsätze (IED). Meine Leibwächter haben ständig das Auto bewacht, damit niemand ein Magnet-IED unters Auto heften kann. Ohne Bewachung bin ich keinen Schritt zu Fuß gegangen. In dieser Zeit wurde in Kabul auch eine südafrikanische Familie bei einem Anschlag der Taliban umgebracht, nur die Mutter überlebte, weil sie zu dieser Zeit im Krankenhaus arbeitete.
Dank meiner guten Leibwächter bin ich heil wieder zurückgekommen. Wir werden trotzdem weiterhin die Armen unterstützen; Ihre Spendengelder finden immer eine nützliche Verwendung."

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Bericht über Flüchtlingshilfe in Mardin / Türkei

Einen ersten Bericht und Fotos aus Mardin schickte uns jetzt Frau Leyla Ferman. Außer mit Öfen und Decken konnten die Flüchtlinge mit Kohle und Lebensmitteln versorgt werden. Frau Ferman versprach, die Aktion Kleiner Prinz über den Fortgang der weiter geplanten Maßnahmen auf dem Laufenden zu halten.

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