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Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, sagte der Fuchs,
Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast...

Antoine de Saint-Exupéry, 'Der kleine Prinz'

News (186)

Erneut DZI-Spendensiegel für die Aktion Kleiner Prinz

Eine gute Nachricht erhielt der Vorstand jetzt von Schatzmeister Helmut Westekemper. Auch 2016 wurde der Aktion Kleiner Prinz das Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) zuerkannt. Hier ein Auszug aus dem DZI-Prüfbericht:
"Die Organisation leistet satzungsgemäße Arbeit.
Leitung und Aufsicht sind angemessen strukturiert, klar voneinander getrennt und werden wirksam wahrgenommen.
Werbung und Öffentlichkeitsarbeit informieren klar, wahr, sachlich und offen.
Der Anteil der Werbe-und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab niedrig („niedrig" = unter 10%). Die Wirksamkeit des Mitteleinsatzes wird überprüft, und die Ergebnisse werden dokumentiert und veröffentlicht.
Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage werden nachvollziehbar dokumentiert und angemessen geprüft.
Die Organisation berichtet offen und umfassend über ihre Arbeit, Strukturen und Finanzen."

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"Schnadegang" auf dem neuen Grundstück

55 Helferinnen und Helfer waren der Einladung gefolgt, das Grundstück zu besichtigen, auf dem die neue Halle errichtet werden soll. Mit viel Freude und dem gewohnten Elan absolvierten sie den "Schnadegang". An allen vier Ecken des Grundstücks wurde gesungen - die Vorsitzende Maria Mussaeus hatte sich erfolgreich als Dichterin betätigt. Anschließend saßen alle noch unter Pavillons gemütlich bis zum Dunkelwerden zusammen.

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Warum benötigt die Aktion Kleiner Prinz überhaupt eine neue Halle? Die Gründe haben wir in unserem Positionspapier zusammengefasst.

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Benedikt Wagner überraschend Europameister im Säbelfechten

Der Überflieger des TagesVor genau einem Jahr übernahm die deutsche Säbelnationalmannschaft, vertreten durch Max Hartung und Benedikt Wagner, die Schirmherrschaft für die Aktion Kleiner Prinz. Nun wurde Benedikt Wagner in Torun (Polen) überraschend Europameister. Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit dem glücklichen Sieger.
"Überflieger des Tages" betitelt die Frankfurter Allgemeine dieses Foto des frisch gebackenen Europameisters.

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Mitgliederversammlung der Aktion Kleiner Prinz am 14. Juni

20160614 Vorstandsmitglieder„Das vorherrschende Thema war im Jahre 2015 die Flüchtlingskrise", so begann die erste Vorsitzende der Aktion Kleiner Prinz, Maria Mussaeus, ihren Jahresbericht 2015. Sie berichtete über viele weitere Hilfen und zahlreiche Aktivitäten, wie zum Beispiel Hoffnungslauf, Trödelmarkt und Weihnachtspäckchenaktion.
„Alle diese Aktivitäten können nur durchgeführt werden, wenn es Menschen gibt, die helfen, und zum Glück haben wir viele davon", lobte Maria Mussaeus die Aktiven der Aktion Kleiner Prinz und fand für ihren „Megadank" eine entsprechende Geste: Zum 1. Juli wird eingeladen zum „Dankeschönfest" auf das Grundstück, auf dem die neue, größere Halle erbaut werden soll. Davon, dass diese dringend nötig ist, konnten sich die Anwesenden noch einmal anhand des Filmes überzeugen, den Vorstandsmitglied und sehr aktiver „Anpacker" Wolfgang Hölker über die Arbeit des letzten Jahres zusammengestellt hatte.
Die nach der Entlastung des Vorstandes stattfindenden satzungsgemäßen Wahlen bestätigten den zweiten Vorsitzenden Klaus Chmiel. Außerdem gewählt wurden die Pressesprecherinnen Elke Seul und Ricarda Reker-Nass sowie die Beisitzer Wolfgang Hölker, Marie-Luise Mönnigmann, Dr. Michael Quinckhardt und Marion Schubert. Die übrigen Vorstandsmitglieder standen nicht zur Wahl. Das Foto zeigt den kompletten Vorstand, mit Ausnahme von Elke Seul, die an dem Abend verhindert war. Von links: Günter Ellger, Ursula Vögeler, Wolfgang Wohlgemuth, Marion Schubert, Dieter Grothues, Marie-Luise Mönnigmann, Wolfgang Hölker, Klaus Chmiel, Helmut Westekemper, Ricarda Reker-Nass, Dr. Michael Quinckhardt, Maria Mussaeus.

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2324 Teilnehmer beim Hoffnungslauf 2016

Start einer LaufgruppeDas Wetter meinte es gut mit der Aktion Kleiner Prinz. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich am Samstag, dem 21. Mai insgesamt 2324 Menschen für Kinder in Not auf den Weg, 271 mehr als im Vorjahr. Strahlende Gesichter bei Teilnehmern und Organisatoren. Alle waren mit viel Spaß bei der Sache.
Die Gruppen, die im Rahmenprogramm ihr Können zeigten, unter anderem die "Hüpfer" und die "Flöckchen" der WaKaGe, bekamen viel Applaus. Die WaKaGe holte zur Freude der Besucher einen Teil ihres Rosenmontagsprogramms nach, der wegen der schlechten Wetterprognosen ausgefallen war. Man sah phantasievolle Kostüme, und von einem LKW aus wurden Süßigkeiten gegen eine Spende für die Aktion Kleiner Prinz verteilt.

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Am Abend stand fest, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 16.246,50 km zurückgelegt, also 16.246,50 Euro "erlaufen" hatten. Mit dieser Summe sponsert die Sparkasse Münsterland Ost die Kinderhilfsprojekte der Aktion Kleiner Prinz, insbesondere auch die Hilfe für Flüchtlingskinder an den europäischen Grenzen.

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Wiederaufgebaute Schule in Nepal eingeweiht

Tief beeindruckt zeigten sich Maria Mussaeus, Vorsitzende der Aktion Kleiner Prinz, und Dr. Michael Quinckhardt nach ihrem 10tägigen Aufenthalt in Nepal. Die beiden waren mit einer Gruppe der Kinderhilfe Nepal zur Einweihung der Schule in Lukla nach Nepal gereist. Die Armut der Menschen dort sei für Europäer unvorstellbar, erzählte Maria Mussaeus. Umso wichtiger sei die geleistete Hilfe, die neben vielen anderen Dingen im Wiederaufbau zweier Schulen bestand. Die Schulen waren durch das verheerende Erdbeben am 25. April 2015 zerstört worden. Die Aktion Kleiner Prinz hat den Wiederaufbau mitfinanziert. Noch einmal herzlichen Dank an alle Spender, die uns diese Hilfen ermöglichen!

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Besuch von Lea Wilmsen, Kontaktperson der Aktion Kleiner Prinz für den Idomeni-Transport

Foto: Andreas PoschmannKlaus Schaeffer und Lea Wilmsen"All unsere Erwartungen an eine weitere hoffnungsvolle und hilfreiche Zusammenarbeit wurden erfüllt", sagte Klaus Schäffer nach dem Treffen mit Lea Wilmsen. Während ihres Aufenthaltes in Idomeni war sie in der internationalen Freiwilligengruppe die Ansprechpartnerin für die Aktion Kleiner Prinz. Der frühere Vorsitzende Klaus Schäffer hatte den Kontakt hergestellt. Die Aktiven der Aktion Kleiner Prinz, die an dem Treffen teilnahmen, waren beeindruckt von dem, was die internationale Freiwilligeninitiative in Idomeni leistet. Weitere praktische und finanzielle Hilfen wurden vereinbart.

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Brigitte Weiler berichtet über ihren Hilfseinsatz in Afghanistan

"Die Sicherheit war nicht so schlecht wie beim letzten Mal; insgesamt ein erfolgreicher Einsatz", schreibt Brigitte Weiler. Vom 5. Januar bis zum 13. März hat sie sich in Afghanistan aufgehalten und viele Hilfen auf den Weg gebracht. Sie hofft weiterhin auf finanzielle Unterstützung durch die Aktion Kleiner Prinz, um ihre Arbeit in Afghanistan fortsetzen zu können.

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Hier ein Auszug aus Frau Weilers Bericht:
"In den von der Lawinenkatastrophe im letzten Frühjahr betroffenen Dörfern Abdullakhel, Tol, Aréeju, Dostali und Shaba konnten wir insgesamt 1.300 Kinder mit Winterkleidung und Schulmaterial versorgen
Die SNI-Gehörlosenschule (Shelter Now International) in Kabul bekam von uns Schreibwaren für 50 Kinder.
Zwei armen Familien konnten wir mit Lebensmitteln und Kohle helfen. Sie leben in großer Armut.
Einem schwer kranken Jungen finanzierten wir den Flug nach Indien zur Behandlung.
Wir führten eine Erkundungsfahrt zu vier zerstörten Schulen durch und hoffen, in Zusammenarbeit mit SNI den Wiederaufbau zu erreichen.
Einen Brunnen in großer Tiefe durch Felsen mit schwerem Gerät zu bohren, war eine Kooperation von SNI und Cabilla. Bis zu 500 Familien haben nun sauberes Trinkwasser.
Die Shaba-Klinik in den Bergen und die deutsche TB-Klinik in Kabul erhielten von uns Medikamente.
Die Fahrt in die Dörfer mit Geländefahrzeugen und Schneeketten war atemberaubend und ein großes Abenteuer; wir fuhren bis 3.500 Meter hoch. Diese Dörfer hatten noch nie irgendwelche Hilfe bekommen.
Unser Safranprojekt ist gut angelaufen. Weitere Bauern werden von uns Setzzwiebeln bekommen."

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Hilfstransport in Idomeni angekommen

Zur großen Freude der vor Ort arbeitenden Hifsorganisationen ist der LKW mit Hilfsgütern, der sich am 17. März von Warendorf aus über die Route Tschechische Republik, Rumänien, Bulgarien und Mazedonien auf den Weg nach Idomeni gemacht hatte, heute, am Montag, dem 21. März, gut angekommen. Die Hilfsgüter werden umgehend ausgeladen und zeitnah verteilt, sodass sie den hilfsbedürftigen Menschen schnell zur Verfügung stehen werden. Nochmals herzlichen Dank an alle Spender!

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Hilfstransport nach Idomeni ist unterwegs

Alles hat wunderbar geklappt. Nach gut zwei Stunden war der 40-Tonner randvoll beladen mit nützlichen Sachen. Jetzt ist er auf dem Weg nach Idomeni. Viele Menschen haben sich gemeinsam darum bemüht, den Flüchtlingen, die dort gestrandet sind, so schnell wie möglich Hilfe zu bringen. Die Spendenbereitschaft war überwältigend und der Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer herzerwärmend. Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle. Hier ein paar Eindrücke vom heutigen Tag:

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Hilfstransport nach Idomeni startet am Donnerstag 17. März

20160310 hilfstransportDer Termin steht fest, der LKW ist bestellt. Am Donnerstag 17. März ab 8 Uhr wird er mit Hilfsgütern genau nach vorliegender Bedarfsliste beladen: mit Medikamenten, Decken, Schlafsäcken, Isomatten, Kleidung, Hygieneartikeln und Säuglingsnahrung. Wenn alles klappt wie geplant, wird der LKW wenige Stunden später auf dem Weg nach Idomeni zu den notleidenden Flüchtlingen sein. Die Verteilung vor Ort übernimmt eine internationale Freiwilligengruppe. 

Immer wenn die Halle an der Beckumer Straße aus allen Nähten zu platzen drohte, wurden Paletten und Aufsatzrahmen verladen und in unser "Zweitlager" an der Dr.-Rau-Allee transportiert. Von dort aus wird am Donnerstag der Hilfstransport auf den Weg gebracht. Die Spendenbereitschaft war wunderbar. Der Strom von Menschen aus Warendorf, den Nachbargemeinden und sogar der weiteren Umgebung riss nicht ab. Ununterbrochen wurden Sachspenden angeliefert. Ohne den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Aktion Kleiner Prinz und die Unterstützung durch Firmen und Organisationen wäre die Aktion nicht zu schaffen gewesen. In einer akuten Notlage verlegte gestern z.B. die Deula spontan eine Fahrstunde zur Beckumer Straße und transportierte in ihrem LKW mit Anhänger in einem Rutsch eine Menge an Sachspenden, für die sonst mehrere Fahrten nötig gewesen wären.

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Große Spendenbereitschaft für Flüchtlinge in Idomeni

Sachspenden warten vor der Halle auf den WeitertransportSeit dem Spendenaufruf für "Kinder am Grenzzaun" türmen sich die Spenden in der Halle der Aktion Kleiner Prinz an der Beckumer Straße und im "Zweitlager" an der Dr.-Rau-Allee. Die Spendenbereitschaft ist überwältigend. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender! 

Noch bis einschließlich Dienstag 15. März, auch am Wochenende, nehmen wir in unserer Halle in Warendorf, Beckumer Str. 36 Kleidung für Kinder und Erwachsene, Schuhe, Decken, Isomatten, Schlafsäcke und Hygieneartikel an.

Möglichst schon am Donnerstag 17. März soll sich der LKW auf den Weg zur griechisch-mazedonischen Grenze machen. Doch vorher ist noch viel zu tun.

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Aktion Kleiner Prinz sammelt Geld und Sachspenden für Kinder am Grenzzaun

Schon seit langem beobachten die Verantwortlichen der Aktion Kleiner Prinz mit Sorge die Entwicklung in der Flüchtlingskrise. Die Bilder aus Idomeni sind unerträglich! Wir können die Flüchtlinge in ihrer Not nicht im Stich lassen. In einer Sondersitzung beschloss der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz heute, den Flüchtlingen zu Hilfe zu kommen, die infolge der Schließung der Grenzen in Griechenland an der mazedonischen Grenze gestrandet sind. Schon vorab waren verschiedene Kontakte geknüpft worden. So kamen die Vorstandsmitglieder und weitere Aktive schnell zu dem Entschluss, vor Ort Zelte, Matten und andere überlebensnotwendige Dinge zu beschaffen und hierzu die Bevölkerung zu Geldspenden "für Kinder am Grenzzaun" aufzurufen.
Da in Idomeni und Umgebung infolge der überwältigenden Zahl Hilfesuchender mit Engpässen zu rechnen ist, soll außerdem unverzüglich ein Hilfstransport auf den Weg gebracht werden. Die Aktion Kleiner Prinz bittet um Spenden von sauberer, sofort gebrauchsfähiger Kleidung, Schuhen, Decken, Isomatten, Schlafsäcken usw. Auch sonstige Hilfsangebote werden gern angenommen, Unterstützung aller Art ist willkommen. Die Sachspenden nehmen wir von Dienstag 8. März bis einschl. Dienstag 15. März in unserem Zentrum in Warendorf, Beckumer Str. 36, entgegen.
Geldspenden erbitten wir unter dem Stichwort "Kinder am Grenzzaun" auf das Konto der Aktion Kleiner Prinz bei der Sparkasse Münsterland Ost, IBAN DE46 4005 0150 0062 0620 62, BIC WELADED1MST. Schon jetzt herzlichen Dank für Ihr Mitgefühl und Ihre Hilfe!

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Dr. Ladislau Lang berichtet über Arbeit im Rehazentrum Satu Mare / Rumänien

Kind im Reha-ZentrumZu einem kurzen, aber sehr intensiven Meinungsaustausch kam eine Delegation der Caritas Satu Mare am vergangenen Wochenende nach Warendorf. Thema war insbesondere die Arbeit im Rehabilitationszentrum St. Josef, in dem Kinder mit Behinderung, Entwicklungsstörungen und Lernstörungen gefördert werden. Das Zentrum wird seit Jahren von der Aktion Kleiner Prinz in erheblichem Umfang finanziell unterstützt.
128 Familien haben sich, wie Dr. Lang berichtete, 2015 hilfesuchend an das Rehazentrum gewandt, davon wurden 86 neu in die Gruppen- und Einzeltherapieprogramme aufgenommen. Wie Dr. Lang betonte, ist die frühzeitige Intervention bei schwer odere mehrfach behinderten Kindern für ihre Familie, aber auch für die Fachleute eine große Herausforderung. Im Rehazentrum wird deshalb auch intensiv an neuen Konzepten gearbeitet.
Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Caritas die Arbeit des Rehabilitationszentrums St. Josef ohne die Hilfe der ausländischen Partner, insbesondere der Aktion Kleiner Prinz, nicht finanzieren könnte.

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Erschütternder Bericht über Not von Kindern in Bosnien

201602 bosnien dietergrothuesdankomalesevicklauschmielTief bewegt berichteten Projektleiter Dieter Grothues, Klaus Chmiel und Dr. Michael Quinckhardt nach ihrer Projektreise über das, was sie in Bosnien erlebt und gesehen hatten: Familien in Not, Kinder, die unter Armut, teils sogar Hunger litten.
Seit Jahren engagiert sich die Aktion Kleiner Prinz in dem Land im Südosten Europas. Unter Anderem werden Schulspeisungen und Schulprojekte finanziert. Durch regelmäßige Projektbesuche werden die Ergebnisse kontrolliert und die Möglichkeit weiterer Hilfen erkundet.

Den vollständigen Bericht der drei Reisenden finden Sie hier:
Armut, Not und sogar Hunger sind näher, als man es sich hierzulande oft vorstellt. Ein nur eineinhalbstündiger Flug und eine zweistündige Autofahrt führten eine kleine Delegation der Aktion Kleiner Prinz nach Bosnien. Dort sind Not und Elend vielerorts zu spüren.

Seit Jahren engagiert sich die Aktion Kleiner Prinz in dem 3,8-Millionen-Einwohner-Land in Südosteuropa. Projektleiter Dieter Grothues, Klaus Chmiel und Dr. Michael Quinckhardt besuchten verschiedene Projekte der Warendorfer Hilfsorganisation.

Die Arbeitsreise begann mit Besuch von "Bread of Life" in Prijedor, einer Stadt im Nordwesten des Landes.
Seit zwei Jahren fördert die Aktion Kleiner Prinz dort das Schulprojekt "Erfolg durch Bildung", das von der christlich-humanitären Organisation für Kinder aus benachteiligten Familien ins Leben gerufen wurde und dessen Verlängerung jetzt beschlossen wurde.
Die notwendigen schulischen Unterstützungen funktionieren nur, wenn auch die Eltern einbezogen werden. Viele von ihnen können die Notwendigkeit von Bildung nicht einschätzen. Besonders bei Roma-Familien war diese Realität erkennbar. Dringend notwendige Freizeitangebote sind oftmals die einzige Möglichkeit, die Kinder regelmäßig stundenweise aus dem ärmlichen Alltagsleben herauszunehmen. Viele Eltern haben selbst kaum eine Chance, eine auch nur halbwegs angemessene Lebensqualität im häuslichen Umfeld zu geben. Die verhärmten Gesichter und die traurigen Augen der Kinder sowie die Trostlosigkeit der Umgebung machten betroffen. 

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Zweite Station der Reise war Ljubija, ein kleiner, verarmter Ort in der Nähe von Prijedor. Hier besuchte die Warendorfer Reisegruppe eine Schule. Mehr als 100 Schüler bekommen dort täglich ein Frühstücksbrot, das die Aktion Kleiner Prinz in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation "Oase" finanziert. Und das Hilfsprogramm umfasst mehr als das Frühstück: Familienbetreuung, Nachhilfestunden für schwache Schüler, Fahrtkosten, ärztliche Betreuung und Freizeitbetreuung. Auch für Schulmaterial wird gesorgt.

Der Abschluss der viertägigen Informationsreise führte die Reisegruppe nach Banja Luka, der Hauptstadt des serbischen Landesteils, in der die "Oase" zuhause ist. Die Aktion Kleiner Prinz ist alleiniger Sponsor dieser sozialen Einrichtung, die von Zorica Zubiç geleitet wird und die seit vielen Jahren eine beachtenswerte, erfolgreiche Arbeit leistet. Es gibt eine Vielzahl von Projekten, die es zu betreuen gilt: Schulspeisungen, Familienbetreuung, Schulmittelverfügungen, Nachhilfestunden, Freizeitbetreuung, Behindertenbetreuung, Gesundheitsberatungen. Das ganze „Sozialpaket" ist für die Kinder eine dringend notwendige Unterstützung. Ein mehrstündiges Arbeitsgespräch im Büro der „Oase" legte für dieses Jahr und für die nahe Zukunft die personellen und materiellen Bedingungen fest. Das Geleistete wurde kritisch beurteilt, das Finanzielle sorgfältig geprüft und die auftretenden Schwierigkeiten analysiert. Es gibt immer wieder Verbesserungen im Leben der Kinder, wenn immer und immer wieder mit unablässigen Zuwendungen, Aufmerksamkeiten und Einsätzen für sie gekämpft wird.
Weitere Schwerpunkte der Arbeitsreise waren ein Besuch in einem Waisenhaus, einer Betreuungseinrichtung für behinderte Kinder, und der Besuch besonders von der Armut betroffener Familien. Gespräche mit Eltern und Betreuern verdeutlichten die Schwierigkeiten vor Ort.
Ein weiteres Thema auf der Agenda waren auch die Hilfstransporte, die die Aktion Kleiner Prinz regelmäßig nach Bosnien schickt. Sie erfüllen zwei Aufgaben: Belieferung von Second-Hand-Läden, aus deren Erlös viele kleine Projekte bezahlt werden können, und die gezielte Verteilung der Sachspenden, besonders Kleidung, an die Ärmsten der Armen.

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Elvira Pöhland berichtet über ihre Arbeit im Westen Ugandas

Einen ausführlichen Bericht erhielt Projektleiter Dieter Grothues jetzt von Elvira Pöhland aus Uganda. Sie berichtet, die SOMA CHILD SUPPORT UGANDA (SCSU) habe ihr Projektgebiet jetzt endgültig, wie bereits angekündigt, nach Nyabuteba verlegt. Der kleine Ort liegt im Kitagwenda County, Kamwenge District im Westen Ugandas. Das Büro und die von SCSU unterstützte Schule liegen im Dorf Kyakasasira, in der Nähe des Lake George. Frau Pöhland sieht in diesem Gebiet gute Möglichkeiten, den Menschen wirksam zu helfen.
Folgende Projekte wurden bereits mit finanzieller Hilfe der Aktion Kleiner Prinz durchgeführt: die Unterstützung einer Frauengruppe durch Milchkühe, der Bau von Latrinen an der Schule, der Bau der Schulmauer, der fast beendet ist, und der Bau eines Brunnens nahe der Schule.
Für 2016 geplant sind der Bau einer Dorfklinik, die Fertigstellung des im Bau befindlichen Mädchenwohnheims, der Bau von Latrinen, die Reparatur der Straße von Ntara nach Nyabuteba als Arbeitsbeschaffung für Männer, der Bau von Lehrerwohnungen und Unterstützung für Menschen in Grasdachwohnungen.

Das im Bau befindliche Mädchenwohnheim201602 girls dormitory4 18.02.16 600 x 450Das Schultor

Die ausführliche Begründung für diese Projekte liefert Frau Pöhland in ihrem Bericht. „Leider hat die Nähe des Lake George und seiner Sümpfe aber auch Nachteile“, schreibt sie. „Malaria ist hier noch eine der häufigsten Todesursachen, da man entweder gar nicht oder zu spät in ein Gesundheitszentrum geht. Die Wege dorthin sind sehr sehr weit. Die vielen kleinen, privaten Gesundheitsposten sind nur Abzocke; es gibt nicht einmal gelernte Krankenschwestern. Die Arznei ist so teuer, dass es sich die Menschen nicht leisten können, sie zu kaufen. Das nächste staatliche Krankenhaus ist bis zu 20 Kilometer entfernt. Aber es gibt hier auch viele wasserbedingte Krankheiten. Wir haben zwar etliche Brunnen, aber das Wasser ist nicht klar sondern eher gräulich trüb. Auch ich fange lieber das Regenwasser auf, um wenigstens eine gute Tasse Kaffee trinken zu können.
HIV/AIDS ist hier sehr stark verbreitet und noch immer ein Tabu-Thema für viele Menschen. Wir wollen uns im nächsten Jahr auf diese Personengruppe konzentrieren. Andere Krankheiten sind Syphilis, Diabetes, Krebs, Atemwegserkrankungen, Augenleiden.,Schilddrüsenprobleme, Durchfall. Typhus, Tuberkulose usw.
Bei unseren Fahrten durch die Gemeinden (sofern es einen befahrbaren Weg gibt) finden wir immer wieder sehr viele arme Familien, die noch in grasgedeckten Hütten leben. Die meisten Hütten und Häuser sind sowieso nur aus Lehm und Reisig oder Bambus. Fallen sie nicht dem Regen zum Opfer, dann den Termiten. Da man sich keine Matratzen leisten kann und schon gar keine Betten, schläft man auf dem Boden, nur auf Lumpen oder evtl. auf Bananenblättern. Dies führt eindeutig zu Atemwegserkrankungen, hauptsächlich bei Kindern und älteren Menschen. Jeder, der in einer Grasdach-Hütte lebt, zählt beim Staat zu den Armsten der Armen, also zu denen, die unter der Armutsgrenze leben. Es gibt hier noch sehr viele davon. Man kann der Bevölkerung nicht nachsagen, dass sie faul sind. Die meisten besitzen nur ein kleines Stückchen Land, wo ihre Hütte darauf steht und evtl. einen kleinen Gemüsegarten, der die Familie nie und nimmer ernähren kann. Wo sollen Männer Arbeit bekommen? Viele versuchen ihr Glück in der Fischerei, aber Fischer gibt es schon genug. Es gibt keine Industrie in der Nähe, um einen Job zu bekommen, und da die meisten nie eine Schule besuchen konnten, ist somit auch die Suche nach Arbeit zum Scheitern verurteilt. Ein Teufelskreis, den wir in den nächsten Jahren unterbrechen wollen. Wir müssen gemeinsam Lösungen finden. Dazu soll auch ein Programm in Bildung für Erwachsene gehören. Solche Familien sollen in Zukunft zu einer unserer Hauptaufgaben werden. Kinder aus solchen Familien sollen in die Schule gehen können, die Familien sollen Zugang zu medizinischer Versorgung haben und das Recht auf ein menschenwürdiges Leben. Familienplanung soll ihnen helfen, die Zahl der Kinder zu reduzieren. Bildung ist ein ebenso großes Problem. Obwohl es mehrere Schulen in einzelnen Gemeinden gibt, gehen noch immer nicht alle Kinder zur Schule...“
Frau Pöhland hat also noch viel vor. Die Aktion Kleiner Prinz wird sie weiterhin nach Kräften unterstützen.

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