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Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, sagte der Fuchs,
Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast...

Antoine de Saint-Exupéry, 'Der kleine Prinz'

News (156)

2348 Menschen "erlaufen" 19.495 Euro für Kinder in Not

Der "Hoffnungslauf für Kinder in Not" 2019 war der erfolgreichste in seiner 11-jährigen Geschichte. Neben vielen Einzelpersonen und Familien machten sich am Samstag nach Pfingsten auch zahlreiche Gruppen für die gute Sache auf den Weg. Man sah nicht nur Läufer, sondern Familien mit Kleinkindern in Kinderwagen sowie Gruppen mit Rollstühlen und Rollatoren. Den ganzen Tag herrschte reges Treiben "Zwischen den Emsbrücken". Anfangs lachte die Sonne mit den Teilnehmern und Organisatoren um die Wette, aber auch ein kräftiger Regenguss in der Mittagszeit konnte die gute Laune nicht trüben. Am Abend  stand das wunderbare Ergebnis fest: 2348 Teilehmerinnen und Teilnehmer legten insgesamt 19.495 Kilometer zurück. Das bedeutet, dass die Sparkasse Münsterland Ost der Aktion Kleiner Prinz 19.495 Euro für ihre Kinderhilfsprojekte zur Verfügung stellen wird.

Die Aktion Kleiner Prinz bedankt sich bei allen, die zu diesem wunderbaren Erfolg beigetragen haben: den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Helferinnen und Helfern, ohne die die Veranstaltung nicht hätte stattfinden können, und nicht zuletzt beim großzügigen Sponsor, der Sparkasse Münsterland Ost.

  

 

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Pater Tom berichtet über seine Arbeit in Indien

Am 31. Mai erhielt die Aktion Kleiner Prinz Besuch von Pater Tom und Oliver Prinz vom Warendorfer Verein "Die Brückenbauer". Gemeinsam hatten die Brückenbauer und die Aktion Kleiner Prinz nach der Flutkatastrophe im Süden Indiens Hilfe geleistet. Pater Tom konnte Gutes über die gemeinsame Aktion berichten. Die Hilfe ist angekommen. Drei Familien in Kerala, die durch die Flut obdachlos geworden waren, sind inzwischen in ihre neuen Häuser eingezogen.

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Mitgliederversammlung bringt personelle Veränderungen im Vorstand der Aktion Kleiner Prinz

Die Aktion Kleiner Prinz hat einen neuen Schatzmeister, einen neuen stellvertretenen Vorsitzenden und eine neue Pressereferentin. Auch Beisitzerposten wurden neu besetzt. Das ist das Ergebnis der Mitgliederversammlung vom 14. Mai 2019.

Schatzmeister Helmut Westekemper, als Gründungsmitglied seit 1993 für die Finanzen der Aktion Kleiner Prinz verantwortlich, hatte bereits vor Monaten angekündigt, aus gesundheitlichen Gründen die Buchhaltung abgeben zu wollen. Er erklärte sich aber bereit, als Beisitzer zu kandidieren, so dass der Übergang fließend und harmonisch erfolgen kann. Johannes Kremers, der von der Versammlung zum neuen Schatzmeister gewählt wurde und die besten Voraussetzungen für das Amt mitbringt, kann also in der Einarbeitungszeit vom Erfahrungsschatz seines Vorgängers profitieren.

Klaus Chmiel, bisher stellvertretender Vorsitzender der Aktion Kleiner Prinz, hatte ebenfalls den Wunsch geäußert, arbeitsmäßig ein wenig kürzer zu treten. Auch er kandidierte als Beisitzer und wurde von der Versammlung gewählt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Martin Schulte, schon seit einem Jahr als Beisitzer für die Aktion Kleiner Prinz tätig und für Sachspenden zuständig.

Mit einem Präsent und viel Applaus für die geleistete Arbeit wurde Elke Seul, seit sechs Jahren Pressereferentin der Aktion Kleiner Prinz, aus dem Vorstand verabschiedet. Als zweite Pressereferentin wurde Eva-Maria Schmitz neu in den Vorstand gewählt. Pressesprecherin Ricarda Reker-Nass und die Beisitzerinnen Marion Schubert und Marie-Luise Mönnigmann wurden in ihren Ämtern bestätigt. Beate Färber wurde als Beisitzerin neu gewählt.

Die Beisitzerinnen Marion Schubert und Marie-Luise Mönnigmann wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu für den Vorstand kandidierte Beate Färber, die schon seit Jahren als Helferin bei den verschiedensten Aktionen im Einsatz ist. Sie wurde von der Versammlung als Beisitzerin gewählt.

Den ausführlichen Jahresbericht 2018 des Vorsitzenden finden Sie hier als pdf-Datei.

 

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Projektreise nach Rumänien - die Hilfe der Aktion Kleiner Prinz kommt an

„Es ist gut für die Zusammenarbeit, wenn man sich gelegentlich trifft und persönlich mit den Partnern vor Ort sprechen kann“, begründet Michael Quinckhardt, Vorsitzender der Aktion Kleiner Prinz, die diesjährige Reise einer dreiköpfigen Delegation nach Rumänien. Besucht wurde als erstes die Caritas Satu Mare, langrähriger Projektpartner der Aktion Kleiner Prinz. Die Aktion Kleiner Prinz unterstützt die Caritas mit Hilfstransporten und finanziert das Reha-Zentrum St. Josef.

Ein weiteres Ziel der Reise war die Stadt Medias, die seit Jahren ca. die Hälfte der Weihnachtspäckchen bekommt. „Das ist jedes Jahr eine große Freude für uns“, bestätigte Christine Thellmann, die stellvertretende Bürgermeisterin von Medias beim Empfang der Reisegruppe im Rathaus der Stadt. „Wir haben hier so viele arme Kinder, denen das Herz aufgeht, wenn sie ein Päckchen geschenkt bekommen. Sie wissen, dass Kinder in Deutschland für sie etwas Schönes eingepackt haben. Kinder helfen Kindern, das ist die schönste Hilfe überhaupt.“

Letzte Station der Reise war Sibiu, die Stadt, in der Jenny Rasche das Zentrum ihrer Aktivitäten hat. Sie ist bekannt aus zwei Reportagen des WDR (die letzte gesendet am 13. Januar 2019 und anzuschauen über die ARD-Mediathek). Die junge Frau unterstützt zur Zeit etwa 200 Kinder, zumeist Roma. Ihre Devise lautet: „Du kannst nicht Menschen leben lassen wie Hunde und erwarten, dass sie sich wie Menschen verhalten.“ Entsprechend geht es bei ihrer Arbeit nicht nur um misshandelte und traumatisierte Kinder, sondern auch um die Verhältnisse, in denen sie leben. „Ich kümmere mich um jede Romasiedlung, auf die ich stoße und die Hilfe braucht, und grenze keinen aus, auch wenn zum Beispiel Alkoholprobleme vorliegen. Nur durch permanente Hilfe kann ich etwas an den Lebensbedingungen ändern.“ Ihre Einsicht: „Man muss den Roma zugestehen, Roma zu bleiben. Es bringt nichts, sie in Plattenbauten in die Nähe rumänischer Normalbürger zu verfrachten. Das muss schiefgehen, denn die kulturellen Unterschiede sind einfach zu groß.“ Statt dessen beschäftigt sie einen Maurer in Vollzeit, der mit ihr die Romasiedlungen aufsucht und den Familien, die in Lehmhütten oder unter Zeltplanen leben, ein Angebot macht: Hilfe beim Hausbau, unter der Voraussetzung, dass die Familie vier Männer stellt, die den Bau eines einfachen Wohnhauses unter der Anleitung des Profis selbständig bewerkstelligen. „Das ist sehr wichtig, dass sie selbst angefasst haben. Dann wird auch nichts wieder zerstört, es ist ja ihrer eigenen Hände Werk“, so Jenny Rasche. „Und die Männer fühlen sich dadurch ernstgenommen und erfahren Achtung.“ Das Baumaterial stellt Jenny Rasches Organisation.
Ein solches Haus wird oft auf Gelände gebaut, das nicht wirklich den Roma gehört. Es wird von den Kommunen durch den Bau von Wasser- und Stromleitungen in der Regel aber später legalisiert, denn der Vorteil liegt auf der Hand: Die Roma bleiben unter sich, können aber anständig leben.
Jenny Rasche berät zudem die Romafrauen über Empfängnisverhütung. „Wenn einige Frauen erst einmal begriffen haben, dass sie nicht unbedingt jedes Jahr ein Kind bekommen müssen, dass sie ihre schon vorhandenen Kinder dann auch besser versorgen können, spricht sich das unter ihnen herum und andere schließen sich an. Die Kindersterblichkeit ist hoch, viele sind unterernährt. Weniger Kinder bedeutet weniger Hunger für die, die schon da sind.“ - Die Aktion Kleiner Prinz wird die Arbeit von Jenny Rasche nach Kräften unterstützen.

 

 

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Erfolgreiche Arbeit im Reha-Zentrum St. Josef in Satu Mare / Rumänien

Anlässlich ihrer Reise nach Rumänien besuchte die Delegation der Aktion Kleiner Prinz natürlich auch das Rehabilitationszentrum St. Josef in Satu Mare. Hier werden rund 100 Kinder im Alter von null bis etwa sieben Jahren, die unter Geburtsschäden oder sonstigen Behinderungen leiden, unter anderem nach der sehr wirkungsvollen Vojta-Methode behandelt. Die TherapeutInnen sind hochqualifizierte SpezialistInnen. Um in den Genuss der Behandlung zu kommen, die möglichst früh einsetzen und zunächst mehrmals die Woche erfolgen sollte, kommen die Eltern oft von weither aus dem ganzen Kreis Siebenbürgen. „Es wäre schön, wenn wir eine weitere Filiale - eine kleine haben wir im Nordwesten schon eingerichtet – aufbauen könnten“, wünscht sich Janos Boros, „denn die Wartezeiten sind bei Entwicklungsverzögerungen oft einfach zu lang.“

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Die Hilfstransporte der Aktion Kleiner Prinz sind wichtig für die Menschen in Rumänien

„Wir sind sehr auf die Sachspenden der Aktion Kleiner Prinz angewiesen“, erläuterte Janos Boros, Priester und Leiter der Caritas Satu Mare, den drei Besuchern aus Deutschland. „Rund 40 Prozent der rumänischen Bevölkerung lebt an der Armutsgrenze, 10 Prozent sogar darunter. Seit neunzehn Jahren können wir uns darauf verlassen, von der Aktion Kleiner Prinz Kleinmöbel, Haushalsgegenstände, Spielzeug, Kleidung und anderes geliefert zu bekommen. Wir haben große Lager, in denen die Ware sortiert und aufbewahrt wird, und Spezialisten, die genau wissen, welche Verkaufsstelle gerade was braucht. Das Beliefern geht reibungslos, sodass unsere Kunden immer aus einem guten Warenangebot auswählen können.“ Die Preise für die Waren sind so niedrig, dass auch sehr arme Menschen zugreifen und sich mit Lebensnotwendigem eindecken können. „Und mit dem Erlös finanzieren wir unsere Sozialprojekte“, so Janos Boros.

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Überlebenshilfen für Kinder in Mosambik - Aktion Kleiner Prinz bittet um weitere Spenden

Nach Zyklon "Idai" droht in Mosambik eine Hungerkatastrophe. Viele Kinder sind obdachlos.In Zusammenarbeit mit ihrem Projektpartner Sant'Egidio bemüht sich die Aktion Kleiner Prinz momentan, möglichst viele Kinder von der Straße zu holen. Das Ernährungszentrum von Sant'Egidio in Beira, in dem normalerweise 300 Kinder täglich ein gutes warmes Essen erhalten, versorgt momentan 1000 Menschen, darunter 700 Kinder. Die Versorgung mit Essen ist aber nur ein Teil der Maßnehmen von Sant'Egidio, an denen sich die Aktion Kleiner Prinz beteiligt. Die Kinder müssen auch wieder zur Schule gehen. Deshalb wird auf einem Grundstück gegenüber dem Ernährungszentrum mit finanzieller Unterstützung der Aktion Kleiner Prinz eine provisorische Zeltschule errichtet.

Sobald Baumaßnahmen möglich sind, soll auf dem Gelände ein einfaches Gebäude mit Schlafplätzen sowie Duschen, Toiletten, Waschmaschinen usw. für Straßenkinder gebaut werden.

Wenn Sie sich an den Hilfen der Aktion Kleiner Prinz in Mosambik beteiligen möchten, spenden Sie bitte unter dem Stichwort "Hilfe für Flutopfer in Mosambik". IBAN:  DE46 4005 0150 0062 0620 62..

 

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Aktion Kleiner Prinz beteiligt sich an Hilfen für Mosambik und bittet um Spenden

Die Bilder, die uns nach Zyklon "Idai" aus Mosambik erreichen, sind unerträglich!  Verheerende Überschwemmungen haben weite Gebiete überflutet und die Ernte zerstört. Hilfe ist dringend erforderlich, insbesondere für die heimat- oder gar elternlos gewordenen Kinder. Für die Aktion Kleiner Prinz hat sich jetzt die Möglichkeit ergeben, sich an einem Projekt der weltweit agierenden „Sant'Egidio-Gemeinschaft“ zu beteiligen. In der Stadt Beira, wo San Egidio schon vorher tatkräftig Hilfe leistete, sind die Gebäufe durch den Zyklon stark beschädigt.So gut es geht, läuft die Hilfe für die Menschen trotzdem weiter. Aber es fehlt an allem: an Medikamenten und Lebensmitteln, vor allem aber an sauberem Trinkwasser. Die Aktion Kleiner Prinz möchte helfen, die erste Not zu lindern, danach die Kinder aber auch längerfristig unterstützen. So ist zum Beispiel geplant, Übernachtungsmöglichkeiten für Straßenkinder zu schaffen, Der Bedarf ist groß, denn nach dem Zyklon haben viele Kinder ihre Eltern verloren. Die Aktion Kleiner Prinz bittet um Spenden unter dem Stichwort "Hilfe für Flutopfer in Mosambik", IBAN: DE46 4005 0150 0062 0620 62.

 

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Erneut DZI-Spendensiegel für die Aktion Kleiner Prinz

Das DZI bescheinigt der Aktion Kleiner Prinz seit 2002 in ununterbrochener Folge den verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Spendengeldern. Das erfolgt natürlich nicht automatisch, sondern Schatzmeister Helmut Westekemper hat im Vorfeld viel Arbeit geleistet und dem DZI anhand der Zahlen bewiesen, dass die Aktion Kleiner Prinz das DZI-Siegel verdient. Das Siegel gilt immer nur für ein Jahr und muss dann neu beantragt werden.

Auszug aus dem DZI-Prüfbericht vom 5. März 2019:

Die sieben Spenden-Siegel-Standards erfüllt der Verein wie folgt:
1. Die Organisation leistet satzungsgemäße Arbeit.
2. Leitung und Aufsicht sind angemessen strukturiert, klar voneinander getrennt und werden wirksam wahrgenommen.
3. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit informieren klar, wahr, sachlich und offen.
4. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZIMaßstab
niedrig („niedrig“ = unter 10%). Die Wirksamkeit des Mitteleinsatzes wird überprüft,
und die Ergebnisse werden dokumentiert und veröffentlicht.
5. Vergütungen (trifft nicht zu)
6. Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage werden nachvollziehbar dokumentiert
und angemessen geprüft.
7. Die Organisation berichtet offen und umfassend über ihre Arbeit, Strukturen und Finanzen.

Die Gültigkeit endet nach Ablauf des ersten Quartals 2020.

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Projektreise nach Bosnien zeigt Notwendigkeit weiterer Hilfen

Ein düsteres Bild der wirtschaftlichen Lage in Bosnien zeichnet Projektleiter Dieter Grothues nach der Reise, die er Ende Februar gemeinsam mit Elvira Satschepilo, Klaus Chmiel und Martin Schulte unternommen hatte: "Die gesamtwirtschaftliche Lage in BiH hat sich nicht verbessert. Paradox: Bei einer Arbeitslosigkeit von 40 % fehlen Fachkräfte. In den letzten fünf Jahren haben 170.000 Menschen das Land verlassen. Bei einer Gesamtbevölkerungszahl von rd. 3 Mio. ist das eine gefährliche Entwicklung, zumal anzunehmen ist, dass in erster Linie die jungen und gut ausgebildeten Leute ihrer Heimat den Rücken kehren. Bei einem Bruttodurchschnittseinkommen von rd. 650 Euro - der Mindestlohn beträgt 250 Euro - ist dies nachvollziehbar", schreibt er.

Über die Entwicklung der von der Aktion Kleiner Prinz finanziell unterstützten Projekte dagegen hatte er viel Gutes zu berichten. Die Organisation Bread of Life ist sehr zufrieden mit der Qualität der Hilfstransporte aus Warendorf. Die Hilfsgüter werden in den Second Hand Shops an Bedürftige kostenlos abgegeben.

Das Bildungsprojekt für bedürftige Kinder wird auch 2019 weitergeführt, ebenso die Schulspeisung in einer Schule in Ljubija, wo das von der Aktion Kleiner Prinz finanzierte Frühstücksbrot für manche Kinder die einzige Mahlzeit am Tag bedeutet. Auch die warmen Winterjacken, die die Aktion Kleiner Prinz im letzten Jahr für 147 Kinder finanzierte, waren lt. Bericht eine wertvolle Hilfe. Die Organisatoren baten darum, diese Aktion zu wiederholen und um die Finanzierung von Schuhen zu erweitern.

Das von der Aktion Kleiner Prinz finanziell unterstützte Jugendzentrum in Ljubija ist Anlaufstelle für viele sozial gefährdete Jugendliche. Geboten werden Freizeitaktivitäten aller Art.

Einen ausführlichen Bericht, der in der Tageszeitung "Die Glocke" erschienen ist, finden Sie hier als pdf-Datei.

Letzte Station der Reise war Banja Luka, wo die Reisegruppe Zorica Zubic, Leiterin der "Oase", verabschiedete, die im März nach 20jähriger Zusammenarbeit mit der Aktion Kleiner Prinz in Rente geht.

 

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Die Aktion Kleiner Prinz trauert um Dr. Klaus Kinkel.

Im Mai des Jahres 2018 hatte sich Dr. Klaus Kinkel bereit erklärt, als Ehrengast die Rede zur Einweihungsfeier der neuen Halle im Jahr des 25jährigen Bestehens der Aktion Kleiner Prinz zu halten. „Ihm haben wir viel zu verdanken“, sagte damals Klaus Schäffer, der Gründer der Aktion.

Gegen Ende des Bosnienkrieges konnte im März 1995 unter der Vermittlung des damaligen deutschen Außenministers Klaus Kinkel ein Stillhalteabkommen geschlossen werden. Der Granatenbeschuss auf den Flughafen von Sarajewo wurde vorübergehend eingestellt, und das bedeutete Rettung in letzter Minute für schwerkranke Kinder: Man konnte sie mit einer Maschine der Deutschen Rettungsflugwacht nach Münster zur Behandlung bringen. So wurden mit Hilfe von Klaus Kinkel die Wochen des Hoffens und Bangens beendet. Die Kinder wurden in Deutschland ärztlich behandelt, die meisten gerettet.

Leider konnte Klaus Kinkel die geplante Gastrede zur Geburtstagsfeier der Aktion Kleiner Prinz und zur Einweihungsfeier der neuen Halle aus gesundheitlichen Gründen nicht halten. Bürgermeister Axel Linke und die damalige Vorsitzende Maria Mussaeus entschlossen sich dazu, ihn in seinem Wohnort Sankt Augustin zu besuchen. Der Dank für seine Hilfe bei der Rettungsaktion und für seine Bereitschaft, die Einweihung der Halle mit seiner Anwesenheit und einer Rede zu ehren, wurden dabei im Goldenen Buch der Stadt Warendorf dokumentiert. „Es war eine sehr bewegende Begegnung“, so Maria Mussaeus. „Er war so offen, herzlich, bescheiden und zur Selbstironie fähig. Er war so voller Lebensfreude. Darum traf uns die Nachricht von seinem Tod sehr.“ Und Michael Quinckhardt, der vor einiger Zeit die Nachfolge von Maria Mussaeus antrat, ergänzt: „Wir trauern um einen guten Freund und verlässlichen Partner in schwerer Zeit. Die Aktion Kleiner Prinz wird ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren und dankt im Namen der geretteten Kinder.“

 

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Weitere Hilfen für die Opfer der Flutkatastrophe auf den Philippinen

Noch immer hält sich unsere Projektpartnerin Teresita Koopmann auf den Philippinen auf. Sie konzentriert sich bei ihren Hilfsmaßnahmen auf bedürftige kinderreiche Familien, die von den Erdrutschen und Überschwemmungen betroffen sind.
Starke Regenfälle und damit die Gefahr weiterer Erdrutsche behinderten tagelang Teresitas Arbeit. Wie ihr Mann berichtet, konnte sie ihre Arbeit aber jetzt wieder aufnehmen. Inzwischen hat sie an 60 Familien im Gefährdungsgebiet an der Küstenstraße Bicol 630 Hilfsgüter verteilt.

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Treffen der Aktion Kleiner Prinz mit dem Bunten Kreis Münsterland

Die Nachsorgeschwestern vom "Bunten Kreis Münsterland" treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch. Beim ersten Treffen 2019 im Marienhaus des Franziskushospitals in Münster begrüßte die Vorsitzende Petra Becks neben ihren sechs Mitarbeiterinnen die zuständige Psychologin Annerieke Diepholz sowie den kommissarischen Vorsitzenden der Aktion Kleiner Prinz, Dr. Michael Quinckhardt, und Pressereferentin Ricarda Reker-Nass. 

Seit 18 Jahren betreuen die Nachsorgeschwestern Frühgeborene und ihre Eltern, sobald diese das Krankenhaus verlassen haben und sich in der häuslichen Umgebung in einer veränderten Realität zurechtfinden müssen. Seit 10 Jahren unterstützt die Aktion Kleiner Prinz diese Arbeit, indem sie zwanzig monatliche Arbeitsstunden einer Nachsorgeschwester oder "Case-Managerin" finanziert. Case Managerin für den Kreis Warendorf ist seit langen Jahren Hille Dreckmann. „Wir Nachsorgeschwestern, die ja in verschiedenen Krankenhäusern stationiert sind, können ganz schnell eingreifen, wenn es Probleme gibt,“ erklärt sie ihre Tätigkeit. „Wir kennen die Kinder und ihre Eltern aus dem stationären Bereich, haben als erste Kontakt mit ihnen. So können wir schon die ersten Schritte begleiten.“ Und das ist sehr hilfreich, sind doch die Frühgeborenen in ihrer Unreife oft durch die verschiedensten Komplikationen belastet. Häufig sind es Darm- und Atemprobleme oder Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Es kommen aber auch Hirnblutungen, Krampfanfälle, Nierenprobleme vor. Mit all dem müssen Eltern fertigwerden, die sich eigentlich auf ein gesundes Kind gefreut hatten und nun plötzlich vor ungeahnten Schwierigkeiten stehen. Nachdem die spezielle Problematik des Kindes analysiert ist, sorgen die Case-Managerinnen dafür, dass die Eltern alle zur Verfügung stehenden Hilfsangebote wahrnehmen können. „Das ist gar nicht so einfach. Man muss wissen, wer unter welchen Bedingungen welche Hilfe der Krankenkassen oder der Kommunen in Anspruch nehmen kann“, stellt Petra Becks klar. „Pflegestatus, Pflegegeld, Pflegedienst – das sind wichtige Begriffe, mit denen man umgehen lernen muss. Und oft sind die jungen Eltern noch so von der für sie unerwarteten Situation in Anspruch genommen, dass sie unbedingt Hilfe brauchen. Sei es bei der Pflege des Kindes zu Hause, sei es bei der Logistik, also der Einbeziehung aller möglichen Hilfsquellen.“
Wichtig zu wissen ist auch, dass der „Bunte Kreis“ sich zu 60 Prozent aus Spenden finanziert. „Wir bleiben so lange in der Familie, bis wir die Nachsorge guten Gewissens beenden können“, so Petra Becks. „Das geht nur, weil wir Spenden bekommen.“
„Wir sind sehr beeindruckt von dem, was wir heute hier erfahren haben“, bedankt sich Michael Quinckhardt abschließend bei dem Team. Die Aktion Kleiner Prinz wird die wichtige Arbeit von Hille Dreckmann und ihren Kolleginnen weiterhin unterstützen.
Wer dafür spenden möchte, kann das tun unter:
DE36 4005 0150 0062 0620 62, Stichwort „Bunter Kreis“

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Hilfe auf den Philippinen wird fortgesetzt

Laufend berichtet Johannes Koopmann über die Arbeit seiner Frau auf den Philippinen. Hier ein Auszug aus seinem letzten Bericht:

"Meine Frau hat sich zunächst mit ihrer Tätigkeit auf zwei Evakuierungszentren (High School Tiwi Albay und Naga Cararayan Elementary School) konzentriert.

In der erstgenannten Schule wurden ca. 170 -180 Familien aus der Gemeinde Maynonong untergebracht, die ihre Hütten und Habseligkeiten durch Erdrutsche und Überflutungen verloren haben.

Die Behausungen standen direkt neben der Küstenstrasse Bicol 630, zur einen Seite das Meer, zur anderen Seite die Bergrücken, welche zum Verhängnis wurden. Die Menschen dürfen dort auch in Zukunft nicht mehr hausen.

Zunächst hat sich Teresita an Ort und Stelle erkundigt, welche Hilfsmittel benötigt werden. Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung haben im Evakuierungszentrum die Organisation übernommen und meine Frau entsprechend informiert.

Dann hat Teresita in einem Großhandel verschiedene Lebensmittel, insbesondere Reis, gekauft. Die Ausgaben dafür belaufen sich auf ca. 94.000 Pesos = ca. 1600 Euro. Insgesamt wurden 210 Tüten bzw. Päckchen an Bedürftige verteilt.

Gemeindemitarbeiter protokollieren Spender und Spendenempfänger."

   

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Hilfe auf den Philippinen wird fortgesetzt

Laufend berichtet Johannes Koopmann über die Arbeit seiner Frau auf den Philippinen. Hier ein Auszug aus seinem letzten Bericht:

"Meine Frau hat sich zunächst mit ihrer Tätigkeit auf zwei Evakuierungszentren (High School Tiwi Albay und Naga Cararayan Elementary School) konzentriert.

In der erstgenannten Schule wurden ca. 170 -180 Familien aus der Gemeinde Maynonong untergebracht, die ihre Hütten und Habseligkeiten durch Erdrutsche und Überflutungen verloren haben.

Die Behausungen standen direkt neben der Küstenstrasse Bicol 630, zur einen Seite das Meer, zur anderen Seite die Bergrücken, welche zum Verhängnis wurden. Die Menschen dürfen dort auch in Zukunft nicht mehr hausen.

Zunächst hat sich Teresita an Ort und Stelle erkundigt, welche Hilfsmittel benötigt werden. Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung haben im Evakuierungszentrum die Organisation übernommen und meine Frau entsprechend informiert.

Dann hat Teresita in einem Großhandel verschiedene Lebensmittel, insbesondere Reis, gekauft. Die Ausgaben dafür belaufen sich auf ca. 94.000 Pesos = ca. 1600 Euro. Insgesamt wurden 210 Tüten bzw. Päckchen an Bedürftige verteilt.

Gemeindemitarbeiter protokollieren Spender und Spendenempfänger."

   

 

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Aktion Kleiner Prinz leistet Soforthilfe nach Überschwemmungskatastrophe auf den Philippinen

Auf seiner ersten Vorstandssitzung im neuen Jahr stimmte der Vorstand geschlossen für Soforthilfemaßnahmen auf den Philippinen. Mit den Hilfsmaßnahmen konnte sehr schnell begonnen werden, da sich unsere Projektpartnerin Teresita Koopmann zufällig in Manila aufhielt, als die Überschwemmungskatastrophe geschah. Jetzt verteilt sie Reis und Trinkwasser in zwei besonders betroffenen Dörfern. Nach gewohnt schneller, unbürokratischer Absprache überwies unser Schatzmeister ihr die erforderlichen finanziellen Mittel. Die regionalen Medien berichten detailliert. Hier ein Bericht aus der Tageszeitung "Die Glocke".

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Weihnachtspäckchen in Rumänien verteilt

Die Weihnachtspäckchen aus Deutschland sind kurz vor Weihnachten in Rumänien verteilt worden und haben Weihnachtsfreude in viele Heime und Familien gebracht. Allen Spendern, Helferinnen und Helfern möchten wir an dieser Stelle noch einmal herzlich danken. Die Stadt Medias hat die Päckchen u.a. in Kinderheimen, Kindergärten und Schulen verteilt.   

 

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