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Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, sagte der Fuchs,
Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast...

Antoine de Saint-Exupéry, 'Der kleine Prinz'

News (120)

Einladung zum Hoffnungslauf für Kinder in Not am 26. Mai 2018

Seit Jahren steht der Samstag nach Pfingsten für viele Menschen fest im Terminkalender. Die Aktion Kleiner Prinz lädt ein zum Hoffnungslauf für Kinder in Not. Start ist von 10 bis 16 Uhr in Warendorf, Zwischen den Emsbrücken. Drei verschieden lange Strecken stehen zur Verfügung: 1,5 km durch die Warendorfer Innenstadt, 3 km um den Emssee oder 6 km bis zur "Herrlichkeit" und zurück. Sie können laufen, gehen oder walken. Jeden zu Fuß zurückgelegten Kilometer vergütet die Sparkasse Münsterland Ost mit einem Euro. Die Sparkasse sponsert den Lauf seit nunmehr 10 Jahren. „Mit jedem gelaufenen Kilometer tun wir gemeinsam etwas Gutes für die Kinder in Not. Und daran sind Menschen aus Warendorf und Umgebung mit ihrem persönlichen Einsatz beim Lauf ganz aktiv beteiligt. Darauf sind wir als Sparkasse besonders stolz und unterstützen dieses großartige bürgerschaftliche Engagement daher gerne“, kommentiert Vorstandsmitglied Peter Scholz. „Diese Tatkraft verdient die volle Unterstützung von uns allen“, so Scholz weiter.

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25-Jahr-Feier mit Einsegnung der neuen Halle und Tag der offenen Tür

Es war eine bewegende Feier am 6. Mai in der festlich geschmückten Halle der Aktion Kleiner Prinz. Die Redner erinnerten an die Gründung der Aktion Kleiner Prinz vor fast 25 Jahren durch neun engagierte Bürger, von denen sieben bei der Feier anwesend waren, Die Gründerinnen und Gründer der Aktion Kleiner Prinz hatten die Bilder von den Gräueln des Krieges im ehemaligen Jugoslawien nicht mehr ertragen und beschlossen, etwas zu unternehmen, um betroffenen Kindern zu helfen.

Deutlich wurde aber auch, dass sich die Organisation, die sich seitdem international für Kinder in Not einsetzt, aus kleinen Anfängen kontinuierlich weiterentwickelt hat. Insbesondere die ständig wachsende Menge an Sachspenden hatte den Bau einer neuen, größeren Halle nötig gemacht, die im offiziellen Teil des Tages feierlich eingesegnet wurde.

Im zweiten Teil des Tages wurde es bunt: Zum Tag der offenen Tür waren alle Interessierten geladen. Sie konnten die neuen Räumlichkeiten begutachten, sich unterhalten lassen und Spezialitäten aus verschiedenen Ländern probieren, in denen die Aktion Kleiner Prinz Kinderhilfsprojekte unterstützt.

Die Tageszeitung "Die Glocke" berichtet ausführlich. Sie finden den Artikel hier als pdf-Datei zum Herunterladen. Fotos: Gabi Wild

 

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Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür am 6. Mai

Am 6. Mai möchten wir ab 13 Uhr der Öffentlichkeit offiziell unsere neue Halle präsentieren, die uns schon seit Anfang des Jahres ein störungsfreies Arbeiten ermöglicht. Dazu soll natürlich alles schön hergerichtet werden, nicht nur in der Halle, sondern auch draußen. Mit einer großen Pflanzaktion sorgten einige Aktive jetzt für ein grünes Ambiente. Was sonst noch vorbereitet wird, schildert die Tageszeitung "Die Glocke" in einem Bericht, den wir als pdf-Datei zum Herunterladen anfügen.

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Beeindruckender Bericht über Hilfen in Nepal

Tief beeindruckt berichtete Klaus Chmiel, der stellvertretende Vorsitzende der Aktion Kleiner Prinz, über seine Reise nach Nepal. 14 Tage lang hatte er sich gemeinsam mit einer Delegation der Kinderhilfe Nepal vom Erfolg der gemeinsamen Projekte überzeugt und an der Einweihung der von der Aktion Kleiner Prinz finanzierten Bhimsen Schule teilgenommen. "Der Wiederaufbau der Bhimsen Primary School in Nanjung VDLGorgkha Distrikt Nepal, die 2015 nach dem schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten völlig zerstört wurde, war eine vielbeachtete, gelungene Aufgabe der Aktion Kleiner Prinz. Von den Schülern dieser Schule sind 70 % Mädchen. Die Familien dieser Kinder zählen zu den armsten der Region Nanjung und sind wirtschaftlich und sozial stark benachteiligt, gehören sie doch der untersten Kaste der Gesellschaft Nepals an," schreibt Klaus Chmiel. Seinen ausführlichen Reisebericht finden Sie hier als pdf-Datei.

     

 

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Aktion Kleiner Prinz hilft nach Zyklon in Madagaskar und ruft zu Spenden auf

Eine dringende Bitte um Unterstützung erreichte uns von der Don Bosco Mission, Bonn, mit der wir schon nach dem Taifun auf den Philippinen erfolgreich zusammengearbeitet haben. Zwei besonders schwere Tropenstürme haben im Februar und März Madagaskar heimgesucht. Die Zyklone AVA und ELIAKIM verwüsteten im Februar und März 2018 die Insel. Sie töteten viele Menschen und machten andere obdachlos. Durch die nachfolgenden Überschwemmungen wurden Wege unpassierbar und Reis und andere Kulturen auf den Feldern vernichtet. Es droht eine Hungersnot.
Die Pläne, die Don Bosco von der Diözese Ambanja übermittelt wurden, sehen in einem ersten Schritt die Verteilung von Reis, Mais, Bohnen, Medikamenten usw. an betroffene Familien vor. In einem zweiten Schritt sollen die Familien mit Schulmaterial und beim Wiederaufbau ihrer Behausungen unterstützt werden. 

Der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz beschloss in seiner letzten Sitzung, sich an der Soforthilfe und, soweit möglich, an den weitergehenden Hilfsmaßnahmen zu beteiligen, und ruft zu Spenden unter dem Stichwort "Madagaskar" auf.

 

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147 Kinder in Ljubija / Bosnien mit Winterjacken versorgt - schon jetzt sammeln wir Kleidung für den nächsten Winter

Ostergrüße, verbunden mit einem herzlichen Dank für die von der Aktion Kleiner Prinz finanzierten Winterjacken, schickten uns unsere bosnischen Projektpartner. Der Winter in Bosnien sei lang und hart gewesen, schrieben sie. Mit dem Geld, das die Aktion Kleiner Prinz zusätzlich für Winterkleidung zur Verfügung gestellt habe, seien 147 warme Jacken gekauft worden.

Auch im nächsten Winter möchten wir die von uns betreuten Kinder mit warmer Kleidung versorgen. Wir haben deshalb beschlossen, schon jetzt gut erhaltene getragene Winterkleidung für Bosnien zu sammeln.

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Mitglieder der Aktion Kleiner Prinz berichten über ihre Reise nach Bosnien

Tief bewegt berichteten Dieter Grothues, Marie-Luise Mönnigmann, Ricarda Reker-Nass und Ursula Vögeler über ihren Besuch bei den Projektpartnern der Aktion Kleiner Prinz in Bosnien. Sie haben alle Projektpartner getroffen und alle Projekte besucht, die die Aktion Kleiner Prinz in Bosnien unterstützt. Die Organisation Bread of Life in Prijedor, Empfänger der Hilfstransporte der Aktion Kleiner Prinz, informierte über ihre Second-Hand-Läden für bedürftige Bürger und weitere soziale Projekte. Unter anderem finanziert die Aktion Kleiner Prinz ein Schulprojekt für Kinder aus sozial schwachen Familien.

  

Danko und Aldijana (links) und Lilijana (rechts) von Bread of Life berichten über ihre Pläne.         Aleksander, angestellt bei Bread of Life, ist Verkäufer in einem der Second-Hand-Shops.

Die Leiterin der Oase in Banja Luka begleitete die vier Reisenden zu der Schule in Ljubija, die von der Aktion Kleiner Prinz durch Frühstücksbrote für bedürftige Kinder unterstützt wird, und zum ebenfalls von der Aktion Kleiner Prinz geförderten Jugendzentrum in Ljubija.

Bewegend war auch ein Treffen mit Jugendlichen, denen die finanzielle Hilfe der Aktion Kleiner Prinz eine Berufsausbildung ermöglicht.

Alle waren sich einig, dass die Aktion Kleiner Prinz mit Hilfe ihrer sorgfältig ausgewählten Projektpartner in Bosnien für viele Kinder und Jugendliche viel Gutes bewirken kann.

Pressesprecherin Ricarda Reker-Nass hat ihre Eindrücke in einem ausführlichen Bericht zusammengefasst, den wir als pdf-Datei anfügen.

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Jugendzentrum in Ljubija / Bosnien leistet hervorragende Arbeit

Natürlich besuchten die Mitglieder der Aktion Kleiner Prinz bei ihrer Reise auch das Jugendzentrum in Ljubija. Die durch die Überschwemmung hervorgerufenen Schäden sind inzwischen mit finanzieller Hilfe der Aktion Kleiner Prinz beseitigt. Räume und Fußböden wurden saniert.

  

Sanela, die Leiterin des Jugendzentrums, berichtete begeistert über ihre Arbeit. Das Jugendzentrum fängt Kinder und Jugendliche auf, die in ihrem Elternhaus keine Unterstützung bekommen. Mit den Eltern gibt es oft mehr Probleme als mit den Kindern, erzählt Sanela. Viele Kinder, die die Grundschule Mladen Stojanovic besuchen, verdanken dem Jugendzentrum einen großen Teil ihrer guten Englischkenntnisse. Die Sozialarbeiterinnen kümmern sich liebevoll um die Kinder und üben mit ihnen. 

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Zusammenarbeit mit Bread of Life, Prijedor / Bosnien wird ausgeweitet

Ihren Besuch in Bosnien nutzte die Abordnung der Aktion Kleiner Prinz zu einem intensiven Gespräch mit Danko, Aldijana und Liljana von Bread of Life. Insbesondere ging es um das Thema Hilfstransporte und ihren Nutzen. Dieter Grothues hatte einen detaillierten Fragenkatalog vorbereitet, und die Mitarbeiter von Bread of Life konnten alle Fragen zufriedenstellend beantworten. Sie äußerten den Wunssch, in Zukunft mehr Hilfstransporte zu erhalten. Natürlich ist in den Second-Hand-Shops von Bread of Life kein hoher Ertrag zu erzielen - die Menschen, die dort einkaufen, sind zu arm. Trotzdem wird genügend Gewinn zur Finanzierung verschiedener sozialer Projekte erwirtschaftet.


Im Anschluss an das Gespräch mit Bread of Life erhielten Dieter Grothues, Marie-Luise Mönnigmann, Ricarda Reker-Nass und Ursula Vögeler Gelegenheit, einige Second-hand-Shops und ein Möbellager zu besuchen.

Die Besuche bei Familien, deren Kinder im Schulprogramm sind, hinterließen bei den Reisenden einen bleibenden Eindruck. 
Der erste Besuch galt einer Roma-Familie. Ein Vater wohnt mit zwei kleinen Töchtern und einer sehr jungen zweiten Ehefrau (die Mutter der Kinder hat die Familie verlassen) in einem Einzimmerhaus. Die kleinen Mädchen, sieben und fünf Jahre alt, saßen auf einem zerschlissenen Sofa. Beide waren krank. Die Schuhe standen draußen im Schnee. Sowohl der Vater als auch seine junge Frau scheinen mit den Verhältnissen überfordert zu sein. 

 


Der zweite Besuch war nicht viel ermutigender. Auch hier hat die Mutter die Familie verlassen. Der Vater ist krank. Er hat Darmkrebs. Der zehnjährige Sohn wird im Schulprogramm durch Bread of Life unterstützt. Die Zimmerdecken sind marode. Das Schlafzimmer kann nicht mehr bewohnt werden, weil die Decke jeden Moment herabfallen kann. Durch die undichte Decke kommen Ratten, vor denen das Kind sich fürchtet. In der Küche steht ein Teller mit Rattengift. Ein Neubau kann nicht fertig gestellt werden, weil der Vater teure Medikamente benötigt.

Die Reisenden waren schockiert. Tröstlich war nur der Gedanken, dass die Unterstützung durch das Schulprogramm wenigstens den Kindern die Chance auf ein besseres Leben eröffnet.

Die Mitarbeiter von Bread of Life erklärten sich  bereit, nach der Pensionierung der Leiterin der Oase unter anderem deren "Frühstücksprogramm" weiterzuführen: In der Grundschule Mladen Stojanovic in Ljubija erhalten von insgesamt 180 Schülerinnen und Schülern 110 ein Frühstücksbrot, denn die Eltern schicken sie mit leerem Magen zur Schule. 

Wir sind überzeugt davon, dass die Aktion Kleiner Prinz durch die verstärkte Zusammenarbeit mit Bread of Life für viele Kinder viel Gutes bewirken kann.

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Weitere Unterstützung der Oase, Banja Luka / Bosnien

Anlässlich ihrer Bosnien-Reise besuchte die Delegation der Aktion Kleiner Prinz auch die Büroräume der Oase, die von der Aktion Kleiner Prinz seit Jahren finanziert wird. Da unsere Projektpartnerin Zorica im nächsten Jahr in Rente gehen wird, musste darüber gesprochen werden, wie es mit der Oase weitergehen soll. Von vornherein stand fest, dass die Hilfe der Aktion Kleiner Prinz für die  bisher unterstützten Kinder und Jugendlichen fortgesetzt werden soll, bis sie auf eigenen Füßen stehen können. Danach soll die Unterstützung für die Oase auslaufen.


Zoricas Tätigkeitsbericht wurde detailliert besprochen. Insgesamt werden 230 Kinder unterstützt. Sie erhalten Zuschüsse für Busfahrten oder sind im sogenannten „Boarding-Programm“, d.h. sie wohnen in Banja Luka, und die Oase hilft bei der Finanzierung der Unterbringung. Wie wichtig die Hilfe aus Deutschland ist, erklärten uns einige der unterstützten Jugendlichen, die wir am nächsten Tag kennen lernten. Alle befinden sich in einer vierjährigen Ausbildung in zukunftsorientierten Bereichen, z.B. in der Krankenpflege oder im Maschinenbau. Die Jugendlichen schilderten ihren beruflichen Werdegang und wiesen übereinstimmend darauf hin, dass sie ohne die Unterstützung der Oase ihre Ausbildung nicht machen könnten, da sie zu weit außerhalb wohnen.

Die Aktion Kleiner Prinz wird eine detaillierte Aufstellung der von der Oase unterstützten Kinder und Jugendlichen erhalten und dafür sorgen, dass keiner "auf der Strecke bleibt", getreu dem Grundsatz "Du bist dein Leben lang verantwortlich für das, was du dir vertraut gemacht hast".

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Aktion Kleiner Prinz finanziert Boote für 16 philippinische Fischerfamilien

Teresita Koopmann, unsere Projektpartnerin auf den Philippinen, hat ein weiteres Projekt erfolgreich abgeschlossen. Mit finanzieller Hilfe der Aktion Kleiner Prinz ließ sie acht Fischerboote bauen für Fischer, deren Boote im Dezember 2015 durch einen Taifun zerstört worden waren. Die Boote werden jeweils von zwei befreundeten Familien genutzt und bilden somit die Existenzgrundlage für 16 Familien. Weitere acht Boote und ein größeres Motorboot sind in Arbeit.

 

 

 

 

 

 

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Aktion Kleiner Prinz beteiligt sich am Bau eines Kindergartens in Kikwit/Kongo und bittet um Spenden

In einer Sondersitzung beschloss der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz, den Bau einer "école maternelle" (Vorschule) in Kikwit finanziell zu fördern. Bischof Bodika hatte dieses Projekt gemeinsam mit unserem langjährigen Projektpartner Dr. Berndt Otte bei einem Besuch in Warendorf vorgestellt und um Unterstützung gebeten. "Wenn sich etwas ändern soll, muss man bei den Kindern anfangen", sagte er.

Infolge eines Bürgerkrieges in der Provinz Kasai (Ursache war die Vertreibung der Menschen aus einem Dorf, das auf einer Diamantmine lag), ist in Kikwit die Flüchtlingszahl sprunghaft gestiegen. Zwei Drittel von ihnen sind Kinder.

Bischof Bodika erläuterte seine Pläne. Er möchte in der Bevölkerung eine neue Mentalität schaffen. Die besonderen Probleme im Kongo seien Aberglaube, Zauberei und die Stammesfeindschaften. Um dem entgegenzuwirken, muss die Erziehung natürlich bei den Kleinsten ansetzen. Deshalb sieht der Bischof den Bau eines Kindergartens als vorrangig an. Ein Plan liegt bereits vor. Die Baukosten werden sich auf ca. 30.000 Euro belaufen.

Der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz erklärte sich bereit, sich an der Finanzierung zu beteiligen, und ruft zu Spenden für den Kindergarten Kikwit auf.

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Erster Hilfstransport von der neuen Halle aus auf den Weg gebracht

Am Donnerstag 1. Februar, machte sich der 279. Hilfstransport der Aktion Kleiner Prinz nach Rumänien auf den Weg. Das Besondere daran: Es war der erste Hilfstransport von der neuen Halle, Am Hartsteinwerk 5, aus. "Die Arbeit ist leichter geworden", darin waren sich die ehrenamtlichen Helfer der Aktion Kleiner Prinz einig. Alles hat sich wunderbar eingespielt. Die Helfer müssen die Hilfsgüter nicht mehr wie früher von verschiedenen Lagerhallen abholen, sondern nehmen die vorbereiteten Pakete einfach mit dem Gabelstapler aus den Regalen. Ohne menschliche Arbeitskraft läuft natürlich trotzdem nichts. Acht Helfer waren stundenlang mit dem Beladen des LKW beschäftigt, und verschiedene Teams, denen fast 20 Helferinnen angehören, waren schon vorher wochenlang damit beschäftigt, die Sachspenden zu sortieren und einzupacken. Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer etzen sich mit viel Überzeugung und viel Elan für die gute Sache ein, denn Hilfstransporte mit Gütern des täglichen Bedarfs sind nach wie vor eine wichtige Hilfe für die arme Bevölkerung in Rumänien und Bosnien.

       

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Brigitte Weiler, unsere Projektpartnerin in Afghanistan, starb bei Terroranschlag

Soeben bekamen wir die traurige Gewissheit: Brigitte Weiler ist tot. Sie starb in der Nacht zum Sonntag bei dem verheerenden Terroranschlag auf das Intercontinental Hotel in Kabul. Wir sind sehr traurig. Unser Mitgefühl gilt ihren Verwandten und Freunden.

Brigitte Weiler gründete 2004 den gemeinnützigen Verein Cabilla (Zufluchtsort), sammelte unermüdlich private Spenden und kaufte davon Kleidung und Schulsachen für Kinder in einem Waisenhaus und in Flüchtlingslagern sowie Medikamente für die Shaba-Klinik in einem unwegsamen Gebirgstal nördlich von Kabul, eine Klinik die weit und breit die einzige ist, die medizinische Versorgung bietet. Die gelernte Krankenschwester, Rettungssanitäterin und Schiffsoffizierin kannte Afghanistan, die Menschen dort und ihre Probleme bereits seit 1987 - damals war Afghanistan noch von den Russen besetzt. Da Brigitte Weiler auch die Landessprache beherrschte, konnte sie wirksam helfen. Sie stockte die Spenden regelmäßig aus eigener Tasche auf. Trotzdem reichte das Geld bei weitem nicht aus. Deshalb nahm sie 2007 Kontakt zur Aktion Kleiner Prinz auf, und seitdem unterstützt die Aktion Kleiner Prinz finanziell Frau Weilers mutigen Einsatz, der immer ganz besonders den Kindern galt. Frau Weiler reiste jährlich einmal nach Afghanistan, um Winterkleidung und Schulmaterial in den Gebirgsdörfern nördlich von Kabul zu verteilen und Medikamente zur Shaba-Klinik zu bringen. Nach der großen Flut in Pakistan im Jahre 2010 versorgte Frau Weiler 288 Familien mit dem Nötigsten und sorgte später gemeinsam mit "Aid for Refugees and Orphans" dafür, dass die Häuser von 92 Familien repariert oder neu aufgebaut werden konnten. Zweimal, 2008 und 2011, besuchte Frau Weiler die Aktion Kleiner Prinz, um persönlich über ihre Arbeit und ihre Pläne zu berichten.

Hier der Link zu einem Artikel aus den "Stuttgarter Nachrichten" mit weiteren Informationen.

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Dankschreiben und detaillierter Bericht aus Indien

"Wir sind so glücklich in NEST, dass für uns so gut gesorgt wird", schreibt Reverend Vicotr aus Lalgudi. Er berichtet, der Sommer sei heiß gewesen in Indien, und die Menschen in Lalgudi hätten kaum genügend Wasser zum Überleben gehabt. Aber die Kinder sind dank der Spenden aus Deutschland die ganze Zeit gut versorgt worden.

Rev. Victors ausführlichen Bericht und seine Weihnachtsgrüße finden Sie hier.

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Umzug in die neue Halle geschafft!

Der Umzug war eine Herausforderung für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Natürlich freuen sich alle auf die besseren Arbeitsbedingungen in der neuen, größeren Halle Am Hartsteinwerk 5. Aber vorher stand viel Arbeit an. Bis Ende 2017 mussten Halle und Büro an der Beckumer Straße und die riesigen Hallen an der Dr.-Rau-Allee ausgeräumt werden. Was fast unmöglich schien, hat dank des unermüdlichen Einsatzes vieler Helferinnen und Helfer geklappt. Die früheren Standorte sind weitestgehend geräumt, und das neue Zentrum kann in Betrieb genommen werden.  Natürlich ist in der neuen Halle noch vieles zu ordnen, ehe man gut arbeiten und neue Sachspenden entgegennehmen kann. Deshalb unsere Bitte: Wenn es eben möglich ist, bringen Sie Ihre Sachspenden erst ab dem 9. Januar 2018 in unser neues Zentrum. Für Spender, die nicht so lange warten können, steht noch bis Ende 2017 vor der Halle an der Beckumer Str. 36 ein Anhänger der Aktiion Kleiner Prinz, in dem die Sachspenden deponiert werden können. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

   

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Weihnachtsgeschenkaktion für deutsche Kinder in Zusammenarbeit mit der Warendorfer Caritas

Nicht für alle Kinder, die in Warendorf und benachbarten Orten leben, ist es selbstverständlich, zu Weihnachten Geschenke zu bekommen. Viele Familien - und es werden immer mehr - haben ein geringes Einkommen. Geschenke für ihre Kinder zu kaufen, ist schwierig oder sogar unmöglich für sie. Hier helfen die Warendorfer Caritas und die Aktion Kleiner Prinz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas kennen die Familien und ihre Lebensumstände. So können sie ganz gezielt und individuell Wünsche erfüllen und Weihnachtsfreude bringen. Seit Jahren beteiligt sich die Aktion Kleiner Prinz gern an dieser schönen Aktion. Die Namen der beschenkten Kinder erfahren wir selbstverständlich nicht.

Das Foto zeigt von links nach rechts Birgit Waldmann (Caritas), Marie-Luise Mönnigmann und Maria Mussaeus (Aktion Kleiner Prinz), Josef Hörnemann (Caritas), Marion Schubert (Aktion Kleiner Prinz), Beate Lampe (Caritas) und Ricarda Reker-Nass (Aktion Kleiner Prinz) bei der Spendenübergabe.

 

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