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News zum Projekt: Haiti
Gründung der Stiftung FMCS abgeschlossen Drucken
Dienstag, den 08. März 2011 um 09:41 Uhr

Unser Projektpartner Thomas Diehl von der Haiti-Not-Hilfe e.V. ist von seiner jährlichen Inspektionsreise zurück gekehrt. Die Gründung einer Stiftung nach haitianischem Recht, die für den Erwerb eines Grundstücks unumgänglich ist, konnte er erfolgreich abschließen. Von den Zuständen in der Hauptstadt Port-au-Prince zeichnete er ein noch immer düsteres Bild. Nach wie vor gibt es viele Zeltstädte, und  die Lage der Straßenkinder scheint sich eher noch verschlimmert zu haben. Viele Familien können ihre Kinder nicht mehr ernähren, da die Ernährungsprogramme der Organisationen inzwischen eingestellt wurden.

Erfreulicher ist dagegen die Lage in Jacmel. Hier ein Auszug aus dem Reisebericht von Thomas Diehl: 

Als ich mit meinem Begleiter Herrn Schlieper nach sechsstündiger holpriger Fahrt aus einem Bus aussteige, werden wir von den jetzt 35 im Heim lebenden Kindern bereits erwartet und vor Freude fast erdrückt. Viele von ihnen haben ihre Eltern verloren oder mussten auf der Straße leben. Fast alle haben gehungert oder waren zumindest fehlernährt. Obwohl allein im letzten Monat 12 neue Kinder aufgenommen wurden, wirken alle Kinder glücklich und zufrieden. Sie freuen sich über unsere drei Koffer mit Geschenken, guter gebrauchter Kleidung, Schuhen, Sandalen und über die acht Solarlampen, die ihr Leben weiter erleichtern werden. Hier danken wir allen Spendern, die dies ermöglicht haben. Alle sind glücklich, nicht mehr im Zelt, sondern in den neuen Container-Häusern wohnen zu können, die die „Aktion Kleiner Prinz “ und die „Haiti-Not-Hilfe“ finanziert haben.


Um die Situation der Kinder auf Dauer zu verbessern, hat die Haiti-Not-Hilfe zusammen mit der Aktion Kleiner Prinz und mit einer in Haiti lebenden deutschen Rechtsanwältin die haitianische Stiftung FMCS ins Leben gerufen. Jetzt soll ein gut 3700 Quadratmeter großes Grundstück gekauft werden. Auf diesem Land soll ein kleines Kinderdorf entstehen. Neben zwei Schlaf- und Spielhäusern, Toiletten, Duschen, einer Küche mit Essraum, einem Verwaltungs- und Wohngebäude, sollen eine kleine Bibliothek, Lern- und Computerräume entstehen. Später werden ein kleines Appartement für Besucher und eine kleine Klinik folgen, durch die die Nachbarschaft mit in die Hilfe integriert werden soll.

Um das Gebäude zu sichern, ist eine Mauer um das gesamte Grundstück geplant. Ferner muss für eine gute Wasser- und Stromversorgung gesorgt werden. Darüber hinaus planen wir einen Garten auf dem Grundstück anzulegen, in dem die Kinder dann selber säen und ernten können. Um dies alles verwirklichen zu können, benötigt die Aktion weiterhin Hilfe. 

 
Aktuelle Fotos eingetroffen Drucken
Montag, den 10. Januar 2011 um 08:21 Uhr
Die Lage in Haiti ist noch immer extrem schwierig. Neben den Folgen des Erdbebens macht die Cholera den Menschen zu schaffen. Sie machte auch vor dem  Waisenhaus, das von der Haiti-Not-Hilfe und der Aktion Kleiner Prinz unterstützt wird, nicht halt. Kervens, einer der kleineren Jungen, erkrankte und musste im Krankenhaus behandelt werden. Martine, die Frau des Heimleiters Marat, blieb die ganze Zeit bei ihm und umsorgte ihn. Inzwischen ist Kervens wieder gesund und durfte ins Waisenhaus zurückkehren.
Nun schickte uns Marat einige Fotos, die zeigen, dass Betreuer und Kinder ihre neue Unterkunft in Besitz genommen haben, wenn auch die Einrichtung momentan noch mehr als spartanisch ist.
                                                                                                                     
             
 
Gelieferte Wohneinheiten in Jacmel aufgebaut Drucken
Donnerstag, den 18. November 2010 um 18:27 Uhr
Lange konnten wir nichts Neues aus Haiti melden. Die beiden Wohneinheiten, die im Auftrag der  Aktion Kleiner Prinz in Deutschland gefertigt und nach Haiti verschifft worden waren, lagen im Hafen von Port-au-Prince fest. Zollformalitäten und sonstige bürokratische Hindernisse verzögerten die Entladung der sehnlichst erwarteten Häuschen.
Mitte Oktober war es dann endlich so weit. Die Container wurden nach Jacmel transportiert, und der Aufbau der Wohneinheiten konnte beginnen. Mit Hilfe eines Technikers gelang es unserem Projektpartner  in Jacmel, die Häuser zu montieren. Rückfragen und nächtliche Telefonate (wenn in Haiti gearbeitet wird, ist in Deutschland Nacht!)  hielten sowohl Dieter Grothues, Projektleiter der Aktion Kleiner Prinz, als auch unseren Projektpartner Thomas Diehl von der Haiti-Not-Hilfe e.V., Enniger, ein paar Tage in Atem Inzwischen sind die technischen Probleme gelöst, und Kinder und Betreuer haben endlich wieder ein festes Dach über dem Kopf.
Im Februar soll vor Ort der Kauf eines Grundstücks für das endgültige, erweiterte Waisenhaus in fester Bauweise abgeschlossen werden.

 
Projektpartner Thomas Diehl mit guten Nachrichten aus Haiti zurück Drucken
Mittwoch, den 31. März 2010 um 20:05 Uhr

Den Kindern geht es sehr gut! Das war die wichtigste Nachricht, die der Arzt Thomas Diehl von seiner Haiti-Reise mitbrachte. Er hatte die in dem Zelt-Waisenhaus untergebrachten Kinder untersucht und nur Positives zu berichten. Auch das von der Aktion Kleiner Prinz finanzierte Auto ist inzwischen in Haiti eingetroffen und erwies sich als für seine Zwecke hervorragend geeignet.

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Wohncontainer für Haiti in Arbeit Drucken
Freitag, den 26. März 2010 um 20:00 Uhr
Rechtzeitig vor Beginn der Wirbelsturmsaison sollen die beiden von der Aktion Kleiner Prinz bestellten Wohncontainer in Jacmel / Haiti eintreffen und Kindern und Betreuern eine sichere Unterkunft bieten. Die Wohncontainer bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, der die Festigkeit von Stahl, jedoch nur ein Viertel seines Gewichtes hat.
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