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DROBS-Mobil Drucken

Der Arbeitskreis Jugend- und Drogenberatung im Kreis Warendorf e.V. mit Hauptsitz in Ahlen hat sich zum Ziel gesetzt, eine möglichst flächendeckende Versorgung Hilfe suchender Konsumenten legaler und illegaler Drogen im Kreis Warendorf zu gewährleisten. Aufgrund der ländlichen Struktur des Kreises und der damit verbundenen Schwierigkeiten, die Beratungsstelle in Ahlen (Königsstraße 9, 59227 Ahlen, Tel. 02382 / 918690) aufzusuchen,  bietet das Drobs-Mobil als mobile Drogenberatungsstelle vor Ort anonym, freiwillig, kostenlos und unbürokratisch seine Hilfe an. Es fährt einmal pro Woche die folgenden Standorte an: Oelde, Ennigerloh, Warendorf und Freckenhorst.

 

Neben den Konsumenten haben deren Angehörige, d. h. Lebensgefährten, Freunde, Eltern und andere Interessierte, z. B. Fachkräfte und Schüler, die Möglichkeit, folgende Angebote zu nutzen:

  • Beratung und Information um das Thema Drogen
  • Vermittlung von Konsumenten
    • in Entgiftungseinrichtungen
    • in Therapieeinrichtungen
    • zur Substitutionsbehandlung
  • Vermittlung über Soforthilfe
  • Vermittlung weiterer Angebote der Beratungsstelle (Fachstelle für Suchtvorbeugung /  Elternkreis)
  • Unterstützung und Hilfe im Umgang und Probleme bei Behörden
  • Kostenloser Spritzenaustausch und Kondomabgabe
  • Einfach nur reden

 

Das Drobs-Mobil ist unter der Nummer 0171/2588338 zu erreichen.

drobs-mobil

In Warendorf steht das Drobs-Mobil jeden Donnerstag von 14.30 bis 16.30 Uhr auf dem Parkplatz „Oberer Lohwall“ am Jugendzentrum, in Freckenhorst ebenfalls donnerstags, von 17 bis 18 Uhr, nahe dem Parkplatz von Rossmann, Aldi und Kik. Um die Präsenz der mobilen Beratungsstelle in Warendorf zu sichern, wurde 2001 von Warendorfer Stadträten aller Fraktionen der „Förderverein Drobs-Mobil Warendorf“ gegründet, der den Diplom-Sozialpädagogen Jan Sosna bezahlt, unter dessen engagiertem Einsatz die Akzeptanz dieser Einrichtung deutlich gestiegen ist. Für das Jahr 2009 verzeichnete Sosna während der 42 Stelltage in Warendorf und Freckenhorst mit 40 Therapiegesprächen sowie 35 Vermittlungen zur psychosozialen Begleitung Ausstiegswilliger wesentlich mehr Besuche als in den Jahren zuvor. Nach Stand vom 29. Juni 2010 fanden im laufenden Jahr bislang bereits 148 Beratungskontakte statt, was wieder einen bemerkenswerten Zuwachs bedeutet. Um das Gehalt des qualifizierten Sozialpädagogen und damit seine segensreiche Tätigkeit weiterhin zu sichern, unterstützt die Aktion Kleiner Prinz das Drobs-Mobil Warendorf im Jahr 2010 mit 5.000 Euro und im darauf folgenden Jahr mit zunächst 2.500 Euro.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. August 2010 um 06:53 Uhr