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Sana Hilfe (Bosnien-Herzegowina) Drucken

Nach anhaltenden extremen Regenfällen in der zweiten Maiwoche 2014 waren weite Teile in Bosnien-Herzegowina und Serbien überschwemmt, die Regierung in Serbien hatte den Ausnahmezustand ausgerufen. Laut offiziellen Angaben haben mindestens 44 Menschen ihr Leben verloren, Zehntausende mussten evakuiert werden. Insgesamt waren mehr als drei Million Menschen von der Hochwasserkatastrophe betroffen.

alt Eine solche Flutkatastrophe auf dem Balkan hat es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nicht gegeben.
Der bosnische Staatsbürger Daniel Sekic lebt in Reken, in der Nähe von Coesfeld im westlichen Münsterland und hat Verwandte in Bosnien Herzegowina. Das Gefühl das er hatte, wenn er diese Bilder sah, konnte er kaum in Worte fassen: Die Menschen brauchten haltbare Nahrung, Kleidung, Werkzeuge und vor allem Trinkwasser. Sie waren angewiesen auf Hilfe.
Aus diesem Grund organisierte er gemeinsam mit seiner Frau Sabrina Hilfstransporte in eine Region am Fluss Sana im Nordwesten von Bosnien Herzegowina, die sehr stark von dem Hochwasser betroffen war.

Der Wahlrekener holte sich bei der „Aktion Kleiner Prinz“ Unterstützung, über deren Spendenkonto das Geld auch eingezahlt wurde.

Die renovierten Räume werden mit dem Schulleiter der Grundschule Asmil Karabic (2. V.l) in Augenschein genommen. Durch die Flutkatastrophe 2014 entstanden an der “Ersten Sanska” Grundschule in Sanski Most große Schäden. Mit Hilfe der Aktion Kleiner Prinz konnten innerhalb kurzer Zeit sechs Klassenräume renoviert werden, und der normale Unterrichtsbetrieb wurde noch vor Wintereinbruch wieder aufgenommen.

Daniel Sekic, inzwischen Mitglied der Aktion Kleiner Prinz, und Projektleiter Dieter Grothues überzeugten sich bei verschiedenen Besuchen in Sanski Most davon, dass das Projekt zur vollen Zufriedenheit abgeschlossen werden konnte,

In Ljubija war das Jugendzentrum stark von der Flut betroffen. Dem Jugendzentrum kommt in diesem kleinen Ort mit einer Arbeitslosenquote von 60 % eine besondere Bedeutung zu. Es bietet den Jugendlichen Hilfe und einen festen Halt in einer von Alkoholismus, häuslicher Gewalt, Prostitution und Jugendkriminalität geprägten Umgebung und gibt ihnen eine Zukunftsperspektive. Doch für eine Renovierung und Möblierung fehlte das Geld. Mit finanzieller Hilfe der Aktion Kleiner Prinz konnte das Jugendzentrum wieder hergerichtet und möbliert werden. Eine detaillierte Abrechnung liegt der Aktion Kleineer Prinz vor. Das Jugendzentrum nach der Flut Auch der Therapieraum wurde wieder wohnlich hergerichtet

Dieter Grothues beim Abschlussgespräch mit dem Unternehmer Rodic, der die Fußböden renoviert hatte

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Juni 2015 um 18:14 Uhr