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Gesundheits- und Ausbildungsprojekt in Uganda Drucken

 

Im Westen Ugandas wirkt Frau Elvira Pöhland verantwortlich für die Organisation Soma Child Support Uganda (SCSU). Die Zusammenarbeit mit Frau Pöhland hat 2009 in kleinem Maßstab dadurch begonnen, dass die Aktion Kleiner Prinz die Anschaffung von Moskitonetzen und Antimalariamedikamenten finanzierte.

 

alt Danach hat die Aktion Kleiner Prinz die Zusammenarbeit mit SCSU intensiviert. Sie finanzierte 2010 die Beschaffung medizinischer Hilfsgüter, danach in den Jahren 2011 und 2012 mehrere nachhaltige Gesundheitsprojekte in den Dörfern Nyamirima und Burunda im Sub County Ruteete. Schwerpunkte dieser Projekte sind Erkennung und Bekämpfung der Malaria, HIV/Aids Prophylaxe und Tests, Schwangerschaftsvor- und -nachsorge sowie Familienplanung.
 
 
Diese Hilfe gilt einer bitterarmen ländlichen Bevölkerung, die durch Analphabetismus, fehlende Bildung und frühe Schwangerschaften geschlagen ist. (Mädchen bekommen häufig mit 14 Jahren ihr erstes Kind, mit 20 haben sie dann schon drei oder vier Kinder zu versorgen.)
Die meisten jungen Frauen bekommen ihre Kinder im Dorf mit Hilfe traditioneller Geburtshelferinnen. Das Risiko für eine HIV/AIDS infizierte Mutter, ihr Baby bei der Geburt zu infizieren, ist hier ungleich höher als bei einer Niederkunft im Krankenhaus. Sehr häufig steht jedoch kein Geld für den Transport in ein Krankenhaus zur Verfügung.
Ein funktionierendes staatliches Gesundheitswesen gibt es  nur in Ansätzen.
 

Uganda2 Elvira Pöhland kann sich bei ihrer Arbeit auf dörfliche Gesundheitsteams stützen, die sich zusammensetzen aus den ganz normalen Familien des Dorfes. Diese Gesundheitsteams haben z. B. geholfen bei der Ausgabe der Moskitonetze und der Medikamente. Diese im Rahmen ihres Dorfes sozial engagierten Menschen werden durch SCSU u.a. auch für die Durchführung von Aufklärungs- und Familienplanungsmaßnahmen ausgebildet.

Im Rahmen der Gesundheitsprojekte wurden von der Aktion Kleiner Prinz u.a. regelmäßige Blutuntersuchungen von Aids-Infizierten und der Transport der Schwangeren zur ärztlichen Schwangersschaftsvor- und -nachsorge finanziert. Aber auch andere Dinge waren Teil des Programms, wie Lehrmaterial zur Familienplanung und Mittel zur Verhütung sowie der Bau eines Brunnens, denn gutes Wasser ist Voraussetzung jeder Gesundheitsvorsorge. Sogar eine kleine Dorfklinik konnte mit Spendengeldern gebaut werden.

 

Seit 2013 hat die Aktion Kleiner Prinz die Zusammenarbeit mit SCSU noch einmal ausgeweitet. Neben weiteren Gesundheitsprojekten wird jetzt auch die Schulbildung von Kindern im Sub County Ruteete gefördert.

 
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Januar 2014 um 08:42 Uhr